kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

CSU-Chaos: SPD stilisiert Glos zum Opfer Seehofers

zuletzt aktualisiert: 09.02.2009 - 09:58

Berlin (RPO). Die SPD jubiliert: Der Rücktritt von Michael Glos (CSU) hat die Union vorübergehend ins Chaos gestürzt. Die Sozialdemokraten machen sich nun daran, die Selbstdemontage der CSU für sich auszuschlachten. Generalsekretär Hubertus Heil bezeichnete Glos als Opfer der "Krawallstrategie" von CSU-Chef Horst Seehofer.

Hubertus Heil lehnt eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei ab.  Foto: ddp
Hubertus Heil lehnt eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei ab. Foto: ddp

Glos fühle sich offenbar von Seehofer weggemobbt und von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hängengelassen, sagte Heil am Montag im Deutschlandfunk. Bayerns Ministerpräsident Seehofer gehe es nicht darum, die Koalition zum Erfolg zu führen. Vielmehr versuche er krampfhaft seine Partei zu profilieren ohne Rücksicht auf Verluste. Die Bundeskanzlerin müsse Tacheles reden, forderte Heil. Diese Vorgänge seien das Symptom einer Krise der Union.

Den Vorschlag des Ersten parlamentarischen Geschäftsführers der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) solle auch das Amt des Wirtschaftsministers übernehmen, nannte Heil in der Sache richtig. Steinbrück habe bereits in den vergangenen Monaten eine Menge Arbeit übernommen und werde die Wirtschafts- und Finanzpolitik weiter maßgeblich prägen. Die CSU werde aber ihr Recht wahrnehmen, jemanden zu benennen, fügte Heil hinzu. Wer immer das Amt übernehme, müsse Wirtschafts- und nicht Wahlkampfminister sein und dürfe sich keine Aussetzer leisten.

Steinmeiers Ruf zur Ordnung

Schon am Sonntag hatte SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier das getan, was sonst üblicherweise der Union vorbehalten ist: Er rief den Koalitionspartner zur Ordnung. In einer Wirtschaftskrise sei es mehr als unglücklich, über die Zukunft des Wirtschaftsministers zu diskutieren, sagt Steinmeier am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Es sei jetzt Sache der Union, dies zu klären. "Da muss wieder Ordnung geschaffen werden", forderte Steinmeier.

Auch in der Union ist man alles andere als glücklich über den offen ausgetragenen Racheakt innerhalb der CSU. "Das alles hätte man doch wesentlich eleganter machen können", haderte Fraktionsvize Wolfgang Bosbach (CDU) am Montag im Deutschlandfunk mit dem Verlauf der Dinge. Man könne doch einen Minister nicht gegen seinen Willen im Amt festhalten. Seehofer und Merkel hatten Glos zunächst im Amt halten wollen, waren dann am Sonntag aber zurückgerudert.

Die Union müsse sich in den nächsten Monaten zusammenreißen. Er sei sich nicht sicher, "ob der Wahlsieg der Union unaufhaltsam ist angesichts des Umstandes, dass wir in allen Umfragen deutlich vor der SPD liegen. Das reicht überhaupt nicht."

Quelle: DDP

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Röttgen verzichtet auf NRW-Landtagsmandat

Nach Niederlage in NRW-Wahl

Röttgen verzichtet auf Landtagsmandat

Norbert Röttgen hat jetzt offiziell den Verzicht auf sein Landtagsmandat erklärt. mehr 

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

Merkel nur noch knapp vorn

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

Hannelore Kraft hat laut einer Umfrage die drei potenziellen SPD-Kanzlerkandidaten in der Gunst der Bürger überholt. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Nach Niederlage in NRW-Wahl

Röttgen verzichtet auf Landtagsmandat

Merkel nur noch knapp vorn

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

Makabre Kunstaktion in Italien

Berlusconi-Figur im Glas-Sarg

Mehr Zeit zum Sparen

Brüssel gibt Spanien Atempause

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Merkel nur noch knapp vorn

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat laut einer Umfrage die drei potenziellen SPD-Kanzlerkandidaten in der Gunst der Bürger überholt und belegt Platz zwei hinter Kanzlerin Angela Merkel (CDU). mehr

 

Streitpunkt Vorratsdaten

EU-Kommission wird Deutschland verklagen

 

Ramsauers Vorschlag abgeblockt

Merkel erteilt Pkw-Maut klare Absage

 

"Dänen"-Ampel in Schleswig-Holstein

Grüne bekommen Finanzministerium in Kiel

 

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

 
Top-Services