kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Erhebung vor Steinmeier-Rede: SPD stürzt in Umfrage auf Stand der Ära Beck

zuletzt aktualisiert: 17.06.2009 - 07:39

Hamburg (RPO). Bei der Europawahl hat die SPD schlecht abgeschnitten, nun sind auch ihre Aussichten für die Bundestagswahl düster. Das geht aus einer repräsentativen Medien-Umfrage in der Bevölkerung hervor. Demnach verlor die SPD drei Punkte, die Union einen Punkt. Den gößten Zugewinn legten die Grünen mit zwei Punkten hin.

In der wöchentlichen Umfrage des Hamburger Magazins stern sowie des Fernsehsenders RTL stürzte die Partei im Vergleich zur Vorwoche um 3 Punkte auf 21 Prozent ab. Es ist ihr schlechtester Wert seit dem Sturz des damaligen Parteichefs Kurt Beck Anfang September 2008. Die Umfrage wurde allerdings vor der umjubelten Rede von SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier auf dem Berliner Parteitag am vergangenen Sonntag durchgeführt.

Auch die Union verlor leicht, sie fiel um 1 Punkt auf 35 Prozent. Von der Schwäche der großen profitieren die kleinen Parteien: Die FDP kletterte um 1 Punkt auf 15 Prozent, die Linke verbesserte sich um ebenfalls 1 Punkt auf 11 Prozent. Den größten Sprung machten die Grünen, die um 2 Punkte auf ein Jahreshoch von 13 Prozent schnellten. Zuletzt hatten sie diesen Wert unter der rot-grünen Bundesregierung im August 2004 erzielt. Für "sonstige Parteien" würden 5 Prozent der Wähler stimmen.

Trotz der Verschiebungen ändert sich an der Stärke des bürgerlichen und linken Lagers nichts: Für Union und FDP ergeben sich wie in den Wochen zuvor gemeinsam 50 Prozent. Sie liegen damit weiter 5 Punkte vor SPD, Grünen und Linken (zusammen 45 Prozent).

Das Vertrauen der Bürger in die Kompetenz der SPD ist so gering wie lange nicht. Nur noch 6 Prozent sagen, die SPD werde am besten mit den Problemen in Deutschland fertig. Von der Union nehmen dies 29 Prozent der Deutschen an. Die Schwäche der SPD schlägt sich auch auf Steinmeier nieder.

In der Umfrage sagten nur 20 Prozent der Deutschen, sie würden Steinmeier direkt zum Kanzler wählen, ein Minus von 3 Punkten im Vergleich zur Vorwoche und sein bislang schlechtester Wert. Für Angela Merkel würden sich 53 Prozent der Deutschen entscheiden (-2). Dass die SPD mit einem anderen Kandidaten bei der Bundestagswahl im September größere Chancen hätte, glauben allerdings lediglich 22 Prozent der Deutschen.

 

Quelle: ots

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online

13 Männer gefesselt und erschossen

Neues Massaker in Syrien

Ungeachtet neuer diplomatischer Zwangsmaßnahmen werden in Syrien weiter Menschen ermordet. mehr 

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Der Bundespräsident fordert die israelische Regierung auf, in der Siedlungspolitik ein konstruktives Zeichen für die Palästinenser zu setzen ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

13 Männer gefesselt und erschossen

Neues Massaker in Syrien

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Möglicher Militäreinsatz in Syrien

USA weiter gegen militärisches Eingreifen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Der Bundespräsident fordert die israelische Regierung auf, in der Siedlungspolitik ein konstruktives Zeichen für die Palästinenser zu setzen. Seine zweifelnden Äußerungen über das Einstehen Deutschlands für Israel im Ernstfall sorgen für Aufregung. VON Birgit Marschall  mehr

 
 

Betreuungsgeld für Eltern

Was in Schröders Gesetzentwurf steht

 
 

Bildungsministerin unter Druck

Neue Plagiatsvorwürfe gegen Schavan

 

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Top-Services