kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Egon Bahr: SPD-Urgestein würde Köhler wieder wählen

zuletzt aktualisiert: 03.05.2009 - 13:29

Frankfurt/Main (RPO). Der SPD-Politiker und frühere Bundesminister Egon Bahr würde am 23. Mai in der Bundesversammlung für Bundespräsident Horst Köhler stimmen - und damit gegen die SPD-Kandidaten Gesine Schwan. Bahr sagte am Sonntag in der Sendung "hr1-Talk" des Hessischen Rundfunks (HR), wenn er Wahlmann wäre, "würde ich den gegenwärtigen Amtsinhaber wieder wählen".

Bei der Wahl gehe es nicht um eine parteipolitische Entscheidung, sondern darum, "wer ist die beste Persönlichkeit zur Repräsentanz unseres Staates". Köhler sei ein hochrangiger internationaler Finanzbeamter gewesen. "Aber er ist zum richtigen Bundespräsidenten geworden", sagte Bahr und fügte hinzu: "In dieser Zeit ist es gut, an der Spitze des Staates jemanden zu haben, der von Finanzen und internationalen Finanzen eine Ahnung hat."

Mit Blick auf den Mauerfall vor rund 20 Jahren sagte der 87-Jährige: "Kein Westdeutscher hat die Mauer erklommen, das waren die Ostdeutschen!" Darauf könnten die Ostdeutschen stolz sein, fügte er hinzu. Sie seien es nicht, weil sie sich durch die Westdeutschen gedemütigt fühlten, die wie Kolonialherren in den Osten kamen. "Es gibt noch das Sandmännchen und den grünen Abbiegepfeil, aber ansonsten ist die DDR großartig enteignet worden", erläuterte Bahr.

Bahr, der mit Alt-Kanzler Willy Brandt (SPD) zu den Vätern der sozialdemokratischen Ost- und Entspannungspolitik der 60er und 70er Jahre gehörte, sagte, "das größte Ziel, das wir uns unmittelbar nach der Einheit alle gesetzt haben, die innere Einheit, haben wir verfehlt". Aus den Brüdern und Schwestern seien Ossis und Wessis geworden. Die Westdeutschen hätten nicht ausreichend Respekt vor der Lebensleistung der Menschen im Osten gehabt, sagte er. Beide Volksteile hätten nach der Wende nach Westen geguckt, "die im Westen und die im Osten auch", sagte er: "Aber die Blicke der beiden haben sich nie getroffen."

Quelle: DDP

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Sauerland muss um sein Amt zittern

Tag der Entscheidung in Duisburg

Sauerland muss um sein Amt zittern

Am Sonntag haben Duisburgs Bürger das Wort: Morgen wird sich entscheiden, ob Sauerland sein Büro vorzeitig räumen muss. mehr 

Mexiko setzt auf Frauen in Führungspositionen

Cervantes wird oberste Polizeichefin

Die mexikanische Regierung setzt in ihrem Kampf gegen die organisierte Kriminalität verstärkt auf Frauen in Führungsposition. Präsident Feli ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Tag der Entscheidung in Duisburg

Sauerland muss um sein Amt zittern

Mexiko setzt auf Frauen in Führungspositionen

Cervantes wird oberste Polizeichefin

Bundespräsident wird zum Pointengeber

Wulff - der Witz der Session

Bewegung für Sunniten, Schiiten und Kurden

Säkulare Partei im Irak gegründet

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Schahidi: "Mit diesem Sieg hat Borussia ein Ausrufezeichen gesetzt!"

Nach zwei eher bescheidenen Spielen (Wolfsburg und Hertha) lässt es Borussia im eigenen Stadion wieder richtig krachen. Nach 110 ... mehr 

Wulff intervenierte auch bei Springer-Chef Doepfner wegen Artikel

Bundespräsident wird zum Pointengeber

Wulff - der Witz der Session

Der Bundespräsident wird bei den Büttenrednern in diesem Jahr zum Pointengeber. In den Karnevalshochburgen ziert er die Wagen der Rosenmontagszüge. Auf den Sitzungen widmen ihm die Jecken lange Passagen ihrer Programme. Von Sybille Möckl  mehr

 

Bundesverkehrsminister Ramsauer:

"Es wird keinen Freibrief für Raser geben"

 

Gesundheitsminister Bahr im Interview

Rückzahlung für Millionen Versicherte ?

 

Stunde der Entscheidung

Sauerland kämpft um sein Amt

 
 

Daniel Bahr im Interview

Kassen sollen Überschüsse auszahlen

Top-Services