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Reformpläne: SPD will Eingangssteuersatz senken

zuletzt aktualisiert: 08.02.2009 - 21:48

München (RPO). Die SPD konzenrtiert sich in ihren Plänen für eine große Steuerreform offenbar auf die Senkung des Eingangssteuersatzes. Einem Zeitungsbericht nach wollen die Sozialdemokraten die Marke auf zwölf Prozent drücken. Dies sei der Kern des sozialdemokratischen Konzepts.

Die Planung von Finanzminister Peer Steinbrück basiert auf der Annahme, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im nächsten Jahr um 0,2 Prozent wächst.  Foto: ddp, ddp
Die Planung von Finanzminister Peer Steinbrück basiert auf der Annahme, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im nächsten Jahr um 0,2 Prozent wächst. Foto: ddp, ddp

Derzeit liegt der Eingangssteuersatz bei 15 Prozent und soll im Sommer auf 14 Prozent sinken. Bei einem auf 8004 Euro gestiegenen Grundfreibetrag würden dem bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge Arbeitnehmer mit einem Durchschnittseinkommen von 35 000 Euro im Jahr etwa 137 Euro weniger an den Fiskus zahlen als bislang.

Finanziert werden solle das Konzept vor allen um eine Anhebung des Spitzensteuersatzes, schrieb die Zeitung. In der SPD werde diskutiert, diesen von 45 auf dann 47,5 Prozent anzuheben. Die Grenze, von der an die Steuer greift, solle für Ledige von 250 000 auf 125 000 Euro sinken. Für Verheiratete wäre sie doppelt so hoch. Dieser Ansatz entspreche dem Vorschlag, den SPD-Kanzlerkandidat Franz-Walter Steinmeier in der Debatte um das Konjunkturpaket gemacht hatte.

Quelle: DDP

 
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