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Lasten der Finanzkrise bezahlen: Steinbrück für weltweite Finanzmarkt-Steuer

zuletzt aktualisiert: 05.09.2009 - 11:53

Berlin (RPO). Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) will die Einführung einer Steuer auf alle Finanzmarktgeschäfte auf internationaler Ebene erreichen. Ziel sei eine faire Verteilung der durch die Finanzkrise entstandenen Lasten.

Minister Steinbrück will eine weltweite Finanzmarkt-Steuer.  Foto: AP, AP
Minister Steinbrück will eine weltweite Finanzmarkt-Steuer. Foto: AP, AP

Steinbrück mache sich mit Kollegen aus anderen europäischen Staaten dafür stark, berichtete die "Berliner Zeitung" am Samstag unter Berufung auf Regierungskreise. Vorbild einer derartigen Finanzmarkt-Transaktionssteuer sei die vom US-Wirtschaftswissenschaftler James Tobin 1970 vorgeschlagene Steuer auf Devisenspekulationen, schrieb das Blatt.

Mit der neuen Abgabe sollten allerdings im Unterschied zur "Tobin-Steuer" weltweit alle Finanzmarktprodukte belegt werden. Das Thema solle schon beim Treffen der Finanzminister der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer an diesem Wochenende eine Rolle spielen.

Bereits in der vergangenen Woche hatte Steinbrück in einem Brief an seine G20-Kollegen eine Debatte über eine gerechte Lastenverteilung gefordert. Mögliche Instrumente dafür hatte er in dem Brief allerdings nicht genannt.

Quelle: RTR/ddp

 
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