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Krisenzentrum gelobt: Steinmeier bei Irak-Geiseln zuversichtlich

zuletzt aktualisiert: 17.02.2006 - 18:16

Berlin/Leipzig (rpo). Im Fall der beiden entführten Deutschen im Irak hat sich Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hoffnungsvoll über deren Schicksal geäußert. "Ich habe meine Zuversicht in dieser Frage nicht verloren."

Das sagte Steinmeier am Freitag im Nachrichtensender n-tv. Wichtig sei, dass die Bundesregierung in diesen Fällen auf eine "professionelle Grundstruktur" im Krisenzentrum zurückgreifen könne, wo derzeit mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet werde.

Er habe allerdings nicht damit gerechnet, dass Geiselnahmen "so einen dominierenden Einfluss zu Beginn meiner Arbeit" einnehmen würden, fügte der Außenminister hinzu.

Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) machte den Leipzigern Mut, ihr Engagement zur Freilassung ihrer beiden entführten Mitbürger René Bräunlich und Thomas Nitzschke fortzusetzen. "Es ist gut, dass die Leipziger ihr Mitgefühl zeigen", sagte Milbradt der "Leipziger Volkszeitung".

Durch die Mahnwachen werde deutlich, dass ein großer Teil der Bevölkerung Anteil an dem Schicksal der Leipziger Ingenieure nehme. Dies helfe auch deren Angehörigen. "Wir müssen uns in Geduld üben", fügte Milbradt hinzu. Die Dauer der Entführung sei nicht ungewöhnlich. Andere hätten mehrere Wochen und Monate gedauert.

Quelle: afp2

 
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