kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

"Fall Kurnaz": Steinmeier will schnell aussagen

zuletzt aktualisiert: 22.01.2007 - 14:08

Berlin (RPO). Außenminister Steinmeier (SPD) will im "Fall Kurnaz" möglichst schnell vor dem BND-Untersuchungsausschuss aussagen. Hintergrund ist Steinmeiers Rolle im Fall des ehemaligen Guantanamo-Häftlings Murat Kurnaz. Dem SPD-Politiker wird vorgeworfen, die Rückkehr des Türken nach Deutschland aktiv verzögert zu haben.    

Der Außenminister wolle zügig und transparent zur Aufklärung beitragen, sagte sein Sprecher Jens Plötner am Montag. Eine Stellungnahme davor in der Öffentlichkeit lehnte er ab: Der richtige Ort dafür sei der Ausschuss, da "bedingt geheime Sachverhalte" in der vorgesehenen Form behandelt werden müssten.

Die Bundesregierung gehe davon aus, dass sich die Vorwürfe bei "einer vollumfänglichen Aufklärung" ähnlich wie im Fall El Masri als gegenstandslos erweisen würden, sagte Plötner in Berlin. Die Reihenfolge sei, dass im Ausschuss zunächst die Faktenlage geklärt werden müsse und danach aus der Faktenlage politische und logische Schlüsse gezogen werden könnten. Im Fall El Masri habe sich gezeigt, dass vieles von dem, was anfangs behauptet worden sei, anders erscheine, wenn man sich die Fakten angesehen habe. Ähnliches sei im Fall Kurnaz zu erwarten.

Auf den Vorwurf, Steinmeier (SPD) habe die Rückreise von Kurnaz nach Deutschland verhindert, wollte Plötner unter Verweis auf Geheimhaltungspflicht nicht eingehen. Sobald Steinmeier vom Ausschuss als Zeuge geladen werde, werde er der Aufforderung Folge leisten.

SPD stellt sich vor Steinmeier

Wir haben keinen Zweifel an der Integrität des Bundesaußenministers", sagte Generalsekretär Hubertus Heil am Montag nach einer Präsidiumssitzung. "Klar ist, es sind Fragen aufgeworfen worden, die sind auch zu klären", sagte Heil. Die Debatte müsse jedoch sachlich in den zuständigen Gremien geführt werden.

Heil sagte weiter, SPD-Obmann Thomas Oppermann habe im zuständigen Ausschuss die Meinung der Fraktion deutlich gemacht.

Quelle: ap

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. mehr 

Syrische Deserteure drohen Assad

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Die westlichen Staaten und die syrischen Rebellen drohen dem Assad-Regime mit einer härteren Gangart. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Machtkampf bei den Linken

Kipping lässt Riexinger abblitzen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

Bundespräsident Gauck in Israel

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Bundespräsident Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. Damit brachte er den Zentralrat der Muslime gegen sich auf. Gauck betreibe Geschichtsfälschung. mehr

 

Machtkampf bei den Linken

Kipping lässt Riexinger abblitzen

 

Letzter DDR-Wirtschaftsminister

Gerhard Pohl tot aufgefunden

 

Minister stellt neues Programm vor

Altmaier grenzt sich von Röttgen ab

 
 

Bundesinnenminister Friedrich im Interview

Deutschland schickt 30 Polizeibeamte zur EM

Top-Services