kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Liechtenstein: Steuer-Affäre erreicht Politiker

VON MICHAEL BRÖCKER - zuletzt aktualisiert: 22.02.2008 - 21:38

Berlin (RP). Die Liechtensteiner Steuer-Affäre trifft jetzt auch Politiker. Auf der DVD mit Daten von Steuersündern sollen auch die Namen von ehemaligen Abgeordneten des Deutschen Bundestages stehen.

In der Steuer-Affäre könnten einem Zeitungsbericht zufolge auch ehemalige Abgeordnete des Deutschen Bundestages in das Visier der Ermittler geraten. Die vom Bundesnachrichtendienst (BND) von einem liechtensteinischen Informanten gekaufte Steuersünderdatei enthält nach einem Bericht der „Berliner Zeitung” die Namen von bis zu sechs Abgeordneten.

In der Namensliste der DVD befänden sich drei Parlamentarier der FDP und einer aus der Union, berichtete die Zeitung vorab unter Berufung auf informierte Kreise. Widersprüchliche Informationen gebe es darüber, ob auch zwei SPD-Abgeordnete betroffen sind.

Die Staatsanwaltschaft Bochum, wies in einer Stellungnahme allerdings die Vermutung zurück, dass es sich um aktive Bundestagsabgeordnete handeln würde. Bei den Strafermittlungen gegen 700 beschuldigte Liechtenstein-Anleger habe sich kein Hinweis auf die Verwicklung von aktiven Abgeordneten ergeben, erklärte der Bochumer Oberstaatsanwalt Hans-Ulrich Krück gestern Abend. In keinem Fall sei die Aufhebung der Immunität beantragt worden oder geplant, so Krück weiter.

Bundestagsabgeordnete genießen vor Strafverfolgung den Schutz der Immunität. Diese muss in jedem Einzelfall zunächst auf Antrag der Staatsanwaltschaft durch das Parlament aufgehoben werden. Erst dann können Ermittlungen gegen Abgeordnete formell eingeleitet werden. Ein Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion kommentierte den Medienbericht mit den Worten: „Uns ist von derartigen Vorwürfen nichts bekannt.” Laut „Berliner Zeitung” stammt das vom BND erbeutete Datenmaterial dem Jahr 2002 und reiche in das Jahr 1977 zurück.

Unterdessen fahndet auch die Rostocker Staatsanwaltschaft derzeit gegen Hunderte deutsche Steuersünder. Ausgelöst wurden die seit Monaten laufenden, aber erst jetzt bekanntgewordenen Ermittlungen von einem Angestellten der Liechtensteinischen Landesbank (LLB). Er soll Kontendetails von rund 25000 Kunden kopiert haben. Es gebe aber keine Schnittmengen mit dem Bochumer Verfahren, teilten die Ermittler mit.

Quelle: RP

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Union will Millionenprogramm für Stromspeicher

Förderungen im Zuge der Energiewende

Union will Millionenprogramm für Stromspeicher

Die Unionsfraktion im Bundestag dringt auf ein Millionenprogramm, um das Speichern von Strom im Zuge der Energiewende stärker zu fördern. mehr 

"Union darf nichts mehr draufsatteln"

Interview mit Wirtschaftsminister Philipp Rösler

"Union darf nichts mehr draufsatteln"

Wirtschaftsminister Rösler spricht im Interview mit unserer Redaktion über das Spitzentreffen mit Merkel und Seehofer. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Förderungen im Zuge der Energiewende

Union will Millionenprogramm für Stromspeicher

Interview mit Wirtschaftsminister Philipp Rösler

"Union darf nichts mehr draufsatteln"

Rechts- und Linksextremismus

Schünemann für gemeinsames Abwehrzentrum

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Italien: Frau lebend aus Trümmern gezogen

Das Beben in Norditalien war am Dienstagabend schon 12 Stunden her, da gab es eines dieser kleinen Wunder, auf die die Menschen in den ... mehr 

Förderungen im Zuge der Energiewende

Union will Millionenprogramm für Stromspeicher

Die Unionsfraktion im Bundestag dringt auf ein Millionenprogramm, um das Speichern von Strom im Zuge der Energiewende stärker zu fördern. mehr

 

Interview mit Wirtschaftsminister Philipp Rösler

"Union darf nichts mehr draufsatteln"

 

Rechts- und Linksextremismus

Schünemann für gemeinsames Abwehrzentrum

 

Machtkampf bei der Linken

Wagenknecht lässt Kipping den Vortritt

 
 

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Top-Services