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Angela Merkel und die CDU beteuern, die Steuern senken zu wollen. Die Presse kauft ihr das nicht ab. Einige Auszüge aus den Kommentaren.
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Stuttgarter Zeitung: "Wer Steuergeschenke verspricht, obwohl jeder sehen kann, dass dafür kein Geld vorhanden ist, muss sich über solche Debatten nicht wundern. Das wird ein schwerer Wahlkampf für Merkel."
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Süddeutsche Zeitung: "Man muss nicht an den berühmten Umfaller von Helmut Kohl nach der Wiedervereinigung denken, um misstrauisch zu werden."
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Berliner Zeitung: "Das jetzt ins Wahlprogramm geschriebene Steuersenkungsmantra stammt aus der Zeit vor der Krise und der Rekordverschuldung, es klingt nun hohl, falsch, unglaubwürdig."
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Frankfurter Rundschau: "Wenn Angela Merkel sich auf diese Debatten einließe - es hätte einen Hauch von Glaubwürdigkeit. Aber ein Wunder wäre es auch."
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Financial Times Deutschland: "Auch sonst bietet das Unionsschauspiel alles, um zum SPD-Wahlkampfschlager zu werden. Es untergräbt die Wirtschaftskompetenz von CDU und CSU und legt die Führungsschwäche der Kanzlerin bloß."
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Sächsische zeitung: "Sparkurs und Wachstumsimpulse 'moderat verbinden'. Das kann so ziemlich alles heißen und lässt einer möglichen künftigen Bundesregierung unter Unionsführung ziemlich große Freiheiten."
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Neue Osnabrücker Zeitung: "Krise? Welche Krise? Das Wahlprogramm der Union kennt jedenfalls keine."
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Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung: "Da weiß die SPD nicht, wie sie Merkel im Wahlkampf packen soll. Und nun das: Das bisschen Kontra besorgt die Kanzlerpartei selbst."
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Die Rheinpfalz: "Konnte man 2005 noch darüber streiten, ob die Rezepte der Union tauglich sind für eine von ihr geführten Regierung, rätselt man in diesem Jahr, wie ernst gemeint das Wahlprogramm 2009 denn überhaupt sein soll."