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Bundespräsident Horst Köhler hat am Donnerstag in Berlin erklärt, für eine weitere Amtszeit kandidieren zu wollen. Wir haben für Sie einige Stimmen zur Wiederwahl Köhlers gesammelt.
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Angela Merkel: Horst Köhler hat die Herzen der Menschen erobert."
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Günther Oettinger: "Horst Köhler hat in seiner ersten Amtszeit eine mutige und sehr erfolgreiche Arbeit gemacht", meinte der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger. Er sagte Köhler bei der Wahl die volle Unterstützung der Südwest-CDU zu. "Horst Köhler ist Baden-Württemberger, er fühlt sich als Baden-Württemberger und die Menschen hier sehen ihn als einen von ihnen. Die Südwest-CDU steht deshalb geschlossen hinter ihm."
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Renate Künast: Köhler sei nicht der Wunschkandidat der Grünen. "Die Grünen sind mit ihren Stimmen hochgradig daran interessiert, den für sie optimalsten Kandidaten für dieses Amt zu finden, und beim letzten Mal haben die Grünen für Gesine Schwan gestimmt und nicht für Horst Köhler", sagte die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion Renate Künast.
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Angela Merkel: "Ich freue mich ausgesprochen, dass Bundespräsident Horst Köhler bereit ist für eine zweite Amtszeit", sagte Kanzlerin Angela Merkel. Köhler habe "die Herzen der Menschen in den letzten Jahren erobert", sagte sie. Sie gehe davon aus, dass er in der Bundesversammlung am 23. Mai 2009 "wirklich breite Unterstützung" bekommen werde.
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Guido Westerwelle: "Wir appellieren an SPD und Grüne, das Taktieren jetzt zu beenden", erklärte Partei- und Fraktionschef Guido Westerwelle. "Dieser Bundespräsident tut Deutschland gut, weil er bürgernah ist, weil er unser Land im Ausland hervorragend repräsentiert, weil er etwas von Wirtschaft versteht, und weil er die Bürgerrechte verteidigt."
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Roland Koch: Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat die SPD davor gewarnt, Gesine Schwan als Gegenkandidatin von Horst Köhler ins Rennen um das Bundespräsidenten-Amt zu schicken. Sie SPD dürfe nicht versuchen, "mit Hilfe von Links- und Rechtsextremisten Bundespräsident Köhler zu stürzen", sagte Koch. Es gebe überhaupt keinen Grund, "gegen einen würdigen und beliebten Bundespräsidenten einen Gegenkandidaten aufzustellen".
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Erwin Huber: CSU-Chef Erwin Huber stellt sich hinter die erneute Kandidatur von Bundespräsident Horst Köhler. "Horst Köhler ist der richtige Bundespräsident", sagte Huber. Er sei eine international hoch anerkannte Persönlichkeit und setze "wertvolle politische Akzente in Deutschland", lobte der CSU-Vorsitzende.
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Voker Kauder: Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) erklärte, er freue sich sehr über Köhler Entschluss. "Bundespräsident Köhler vertritt unser Land mit großem Erfolg, ist in der Bevölkerung beliebt und genießt international hohes Ansehen", hob Kauder hervor.