| 16.58 Uhr

Strafanzeige
AfD Niedersachsen soll gefälschte Briefe verbreitet haben

Strafanzeige: AfD Niedersachsen soll gefälschte Briefe verbreitet haben
Die niedersächsische Landeswahlleiterin Ulrike Sachs (Archivbild). FOTO: dpa, jst htf kde uk
Hannover. Der AfD Niedersachsen drohen wegen Verbreitung von gefälschten Schreiben der Landeswahlleiterin juristische Probleme. "Wir haben heute Vormittag per Fax Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft Hannover erstattet."

Das teilte am Donnerstag Behördensprecherin Antje Hennings mit. Anlass ist eine Erklärung der Alternative für Deutschland (AfD), die sich auf zwei Schreiben mit Briefkopf der Landeswahlleiterin stützt. Die AfD wollte damit belegen, dass ihre Landesliste für die Bundestagswahl entgegen anderslautender Angaben korrekt zustande gekommen ist.

Landeswahlleiterin Ulrike Sachs sagte, die Briefe seien eine Fälschung. "Diese Schreiben sind von der Niedersächsischen Landeswahlleiterin weder gefertigt noch mit ihrer eigenhändigen Unterschrift versehen worden; zudem sind sie inhaltlich unzutreffend", hieß es in einer Erklärung von Sachs.

Das Schreiben vom 1. März 2017 finden Sie hier.
Das Schreiben vom 16. März 2017 finden Sie hier.

(felt/dpa)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Strafanzeige: AfD Niedersachsen soll gefälschte Briefe verbreitet haben


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.