| 06.40 Uhr

Statistik zu Gewaltdelikten
Konsequent gegen kriminelle Flüchtlinge vorgehen

Studie von Christian Pfeiffer: Konsequenz gegen kriminelle Flüchtlinge
Drei junge Männer in einer Erstaufnahme Einrichtung in Schleswig-Holstein. FOTO: dpa, reh vfd sab
Meinung | Berlin. Die Straftaten von Flüchtlingen sorgen dafür, dass die Statistiken zu Gewaltdelikten ansteigen. Abschreckend und effektiv ist nur die konsequente Abschiebung von straffällig gewordenen Asylbewerbern. Von Eva Quadbeck

Der Umgang mit der Kriminalität von Flüchtlingen muss zugleich offensiv und differenziert sein. Das heißt, nach einer gründlichen Analyse, wo die Probleme liegen und wer die Kriminellen sind, bedarf es eines entschlossenen Handelns sowohl auf  politischer Ebene wie auch bei Polizei und Justiz.

Die Studie des Kriminologen Pfeiffer zeigt einmal mehr, dass es dringend geboten ist, die nordafrikanischen Maghreb-Staaten endlich zu sicheren Herkunftsländern zu erklären. Die Vielzahl der Kriminellen aus diesen Ländern gefährden nicht nur die Sicherheit im Land, sie ruinieren auch den Ruf der vielen hochanständigen Flüchtlinge bei uns.

Die Anerkennungsquote von Flüchtlingen aus Algerien, Marokko und Tunesien ist verschwindend gering, ihre Kriminalitätsrate hingegen furchterregend hoch.

Anstieg der Kriminalitätsrate ist Fakt

So klar die Kriminellen benannt werden sollten, so deutlich müssen die vielen untadeligen Flüchtlinge vor einer Stigmatisierung als Verbrecher in Schutz genommen werden. Der Anstieg der Kriminalitätsrate ist Fakt und sie muss wieder sinken. Sie sollte aber immer in Verbindung mit der Vielzahl junger männlicher Flüchtlinge und der höheren Anzeigenbereitschaft gegen Menschen aus anderen Nationen diskutiert werden – offensiv und differenziert eben.

Eine Erklärung für die hohe Gewaltkriminalität ist auch das in Deutschland nicht akzeptable Männlichkeitsbild vieler muslimischer Gesellschaften, das in Teilen Gewalt legitimiert, um die eigene Ehre zu verteidigen. Die grundgesetzlich festgelegte Gleichberechtigung von Mann und Frau und der Respekt vor der Lebensart anderer lässt sich noch viel schwieriger mit Polizei und Justiz durchsetzen als Gewaltfreiheit. Dieser Machokultur muss die Mehrheitsgesellschaft mit konsequenter Ächtung begegnen.

Bei den jungen Männern, die kriminell werden, herrscht häufig nicht nur mangelnder Respekt gegenüber Frauen sondern auch gegenüber dem Rechtsstaat. Wenn sie auch nach schweren Delikten rasch wieder auf freien Fuß kommen, weil die Justiz überlastet ist oder eine Behörde sich nicht zuständig sieht, dann ist das ein verheerendes Signal des Rechtsstaats. Diese Art von Behördenversagen hat den Fall des Terroristen Anis Amri möglich gemacht.

Bestimmung des Alters der Täter

Abschreckend und effektiv ist nur die konsequente Abschiebung von straffällig gewordenen Asylbewerbern. Dazu gehört auch, eine präzise Bestimmung des Alters der Täter. Wer nicht bereit ist, bei der Findung seiner Identität und seines Alters wirklich konstruktiv mitzuarbeiten, sollte mit einer medizinischen Untersuchung rechnen müssen.

Verpassen Sie keine Nachrichten aus der Region: Wir schicken Ihnen eine Übersicht per WhatsApp. Melden Sie sich jetzt an!

Auch weitere Befugnisse für das Auslesen von Handy-Daten würde den Behörden bei der Identifizierung krimineller Flüchtlinge helfen. Ohne Aussicht auf Konsequenzen kann man Kriminelle, die in Deutschland nichts zu verlieren und in der Heimat keine Perspektive haben, jedenfalls nicht zur Mitarbeit bewegen. 

Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Studie von Christian Pfeiffer: Konsequenz gegen kriminelle Flüchtlinge


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.