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Mittäter setzte sich vor Zugriff ins Ausland ab: Terror-Gefahr in Deutschland nicht gebannt

zuletzt aktualisiert: 07.09.2007 - 11:57

Berlin (RPO). Kurz vor der Festnahme der drei mutmaßlichen islamistischen Terroristen am Dienstag hat sich einem Zeitungsbericht zufolge ein Begleiter der Festgenommenen ins Ausland abgesetzt. Die Gefahr durch die Gruppe scheine daher "nicht gebannt" zu sein.

Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Ein junger Deutscher, der mit dem festgenommenen Daniel S. in einer Wohnung zusammengelebt habe, sei "zwei Tage vor dem Zugriff der Fahnder untergetaucht", hieß es. Bei ihm handele es sich um einen jungen Mann, der zum Islam übergetreten sei und sich schnell radikalisiert habe.

Ein weiteres Mitglied der Gruppe, der in Deutschland aufgewachsene Türke Zafer S., scheine sich im Irak im Umkreis der Terrorgruppe Al-Qaida aufzuhalten, berichtete die Zeitung weiter. Zwei der sieben Verdächtigen, nach denen die Bundesanwaltschaft derzeit fahnde, seien nicht namentlich bekannt. Von ihnen gebe es nur Spuren.

Die am Dienstag festgenommenen Männer sind laut Bundesanwaltschaft Mitglieder einer deutschen Zelle der Islamischen Dschihad-Union (IJU). Dabei handelt es sich um den 28-jährigen Deutschen Fritz G. aus Ulm, den ebenfalls 28-jährigen Türken Adem Y. aus dem hessischen Langen und den 21-jährigen Deutschen Daniel S. aus Saarbrücken.

Sie sollen verheerende Bombenanschläge gegen US-Einrichtungen in Deutschland geplant haben. Als mögliche Anschlagsziele hätten sie von Amerikanern besuchte Einrichtungen wie Diskotheken, Pubs und Flughäfen ins Visier genommen.

Quelle: afp

 
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