kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Tückische Falle: Terroristen wollten Opfer in die Falle locken

zuletzt aktualisiert: 05.09.2007 - 19:40

Wiesbaden (RPO). Die festgenommenen Terrorverdächtigen wollten offenbar gezielt so viele Menschen töten wie möglich. Nach Darstellung des hessischen Innenministers Volker Bouffier wollten die Männer mit kleineren Sprengladungen eine Panik auslösen und ihre Opfer so in die Falle locken.

"Sie hatten die Absicht, ein Blutbad anzurichten", sagte Bouffier am Mittwoch in Wiesbaden. Die Täter hätten geplant, an belebten Orten zunächst kleinere Sprengladungen zu zünden, um eine Panik auszulösen.

Dort, wohin die Menschen dann voraussichtlich geflohen wären, sollte der eigentliche Sprengsatz explodieren und möglichst viele Opfer erreichen, erklärte der Innenminister. Die Täter seien zu allem entschlossen gewesen. Nach Bouffiers Worten gibt es noch keinen Überblick über die Größe der mutmaßlichen Terrorzelle, die der Islamischen Dschihad-Union zugerechnet wird.

Bei den drei Hauptverdächtigen handelt es sich laut Bouffier um einen 28-jährigen Deutschen aus Baden-Württemberg, einen 22-jährigen Deutschen aus dem Saarland und einen 29-jährigen Türken aus Hessen. In der Nacht zum Mittwoch seien in Hessen sieben Wohnungen in Darmstadt, Frankfurt und Hanau durchsucht worden, sagte der CDU-Politiker.

Dabei seien Computerfestplatten und umfangreiches schriftliches Material sichergestellt worden. Weitere Festnahmen habe es nicht gegeben. Die Täter seien sehr konspirativ vorgegangen. Sie hätten überwiegend über Internet und E-Mail miteinander kommuniziert.

Bouffier bestätigte, dass bereits vor mehreren Monaten einzelne Mitglieder der mutmaßlichen Terrorzelle festgenommen wurden. Damals hätten die Tatverdächtigen aber noch nicht die Schwelle zu strafbaren Handlungen überschritten. Nach einem Bericht des Magazins "Focus" hatte die Polizei im vergangenen Januar bereits Wohnungen von Mitgliedern der Gruppe durchsucht. Seinerzeit habe die Beweislage aber nicht für einen Haftbefehl ausgereicht.

Der hessische Innenminister lobte die Zusammenarbeit von Länderpolizeien, Bundeskriminalamt und Verfassungsschutz im aktuellen Ermittlungsfall. Allein aus Hessen seien 300 Beamte neun Monate lang im Einsatz gewesen: "Das war der größte operative Einsatz für die Sicherheitsbehörden seit der Schleyer-Entführung."

Quelle: ap

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Sauerland muss um sein Amt zittern

Tag der Entscheidung in Duisburg

Sauerland muss um sein Amt zittern

Am Sonntag haben Duisburgs Bürger das Wort: Morgen wird sich entscheiden, ob Sauerland sein Büro vorzeitig räumen muss. mehr 

Mexiko setzt auf Frauen in Führungspositionen

Cervantes wird oberste Polizeichefin

Die mexikanische Regierung setzt in ihrem Kampf gegen die organisierte Kriminalität verstärkt auf Frauen in Führungsposition. Präsident Feli ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Tag der Entscheidung in Duisburg

Sauerland muss um sein Amt zittern

Mexiko setzt auf Frauen in Führungspositionen

Cervantes wird oberste Polizeichefin

Bundespräsident wird zum Pointengeber

Wulff - der Witz der Session

Bewegung für Sunniten, Schiiten und Kurden

Säkulare Partei im Irak gegründet

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Schahidi: "Mit diesem Sieg hat Borussia ein Ausrufezeichen gesetzt!"

Nach zwei eher bescheidenen Spielen (Wolfsburg und Hertha) lässt es Borussia im eigenen Stadion wieder richtig krachen. Nach 110 ... mehr 

Bundespräsident wird zum Pointengeber

Wulff - der Witz der Session

Der Bundespräsident wird bei den Büttenrednern in diesem Jahr zum Pointengeber. In den Karnevalshochburgen ziert er die Wagen der Rosenmontagszüge. Auf den Sitzungen widmen ihm die Jecken lange Passagen ihrer Programme. Von Sybille Möckl  mehr

 

Bundesverkehrsminister Ramsauer:

"Es wird keinen Freibrief für Raser geben"

 

Gesundheitsminister Bahr im Interview

Rückzahlung für Millionen Versicherte ?

 

Stunde der Entscheidung

Sauerland kämpft um sein Amt

 
 

Daniel Bahr im Interview

Kassen sollen Überschüsse auszahlen

Top-Services