Der mutrmaßliche Terrorist Martin Daniel S. war zuletzt in Saarbrücken gemeldet.
Hier lebte er ein unauffälliges Leben zwischen Islam und deutscher Bürgerlichkeit.
So gewöhnlich sieht der Hinterhof seiner Wohnung aus. Wie der Unterschlupf eines Terroristen wirkt das Areal nicht.
Überall steht Spielzeug, mehrere Kinderfahrräder lehnen an der Wand. Von Geheimniskrämerei keine Spur.
Was sich zeigt ist, dass der Deutsche zum Islam konvertiert ist. Im Hinterhof ist eine Moschee eingerichtet.
Wer einen Blick in das Gebäude wirft, sieht den Gebetssaal.
"Die sind halt jeden Freitag gekommen, waren ein bis zwei Stunden da und sind dann wieder gefahren", erzählt ein Nachbar.
Arabische Zeichen sind allgegenwärtig.
Hier hat Daniel S. gebetet.
Auch diese Schatulle wird nun vermutlich von den Ermittlern unter die Lupe genommen.
Was genau sich hinter dieser Fassade zugetragen hat, blieb den Nachbarn verborgen.
Mitten in der Nacht habe S. häufig Besuch "von Leuten in großen Autos" bekommen, einige hätten "lange Bärte wie die Taliban" gehabt.
sie hinterließen Spuren. Was in der Werkstatt genau gemacht wurde, bleibt offen.
Aber ein Verdacht steht im Raum.