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Umfrage in Rheinland-Pfalz
Für Malu Dreyer sieht es düster aus

Umfrage in Rheinland-Pfalz: Für Malu Dreyer sieht es düster aus
Für die SPD von Ministerpräsidentin Malu Dreyer gibt es derzeit keine echte Machtperspektive. FOTO: dpa, fve pzi
Mainz. Knapp zwei Monate vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz verliert die CDU in der Wählergunst, bleibt aber klar stärkste Kraft. Die SPD kann in dem am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" nur leicht zulegen, während die AfD ein deutliches Plus verzeichnet.

Bei der Wahl am 13. März zeichnen sich der Umfrage zufolge keine klaren Mehrheiten ab. Wenn schon am Sonntag gewählt würde, käme die CDU der Projektion zufolge auf 38 Prozent und würde damit im Vergleich zur vorherigen Umfrage im November drei Prozentpunkte verlieren. Die SPD würde einen Punkt auf 31 Prozent zulegen.

Die Grünen sacken um einen Punkt auf sieben Prozent ab. FDP und Linkspartei müssten mit jeweils fünf Prozent um den Einzug in den Landtag bangen. Die AfD steigert sich im Vergleich zur vorherigen Umfrage um drei Punkte und liegt nun bei neun Prozent.

Eine Regierungsmehrheit hätte der Umfrage zufolge damit nur eine Koalition aus CDU und SPD. Rechnerisch wäre auch ein Bündnis aus CDU, Grünen und FDP möglich. In Mainz regiert derzeit eine rot-grüne Regierung unter Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Bei einer Direktwahl würde sie mit 44 Prozent klar vor ihrer CDU-Herausforderin Julia Klöckner mit 37 Prozent liegen.

Die Wahl wird auch in Rheinland-Pfalz stark von der Flüchtlingspolitik geprägt werden. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Befragten bezeichneten das Thema Flüchtlinge und Asyl als wichtigstes Problem im Land.

Mit weitem Abstand folgten Schule und Bildung (14 Prozent) und Verkehr (zwölf Prozent). Für das "Politbarometer" befragte die Forschungsgruppe Wahlen von Dienstag bis Donnerstag 1034 Wahlberechtigte.

(AFP)
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