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Wahlumfrage
FDP legt auch im Bund zu

Umfrage zur Bundestagswahl 2017: FDP legt auch im Bund zu
Es geht bergauf für die FDP: Christian Lindner geht im Düsseldorfer Landtag eine Treppe hoch. FOTO: dpa, fg gfh
Berlin. Die FDP gewinnt einer neuen Wahlumfrage zufolge auch im Bund an Zustimmung. Damit wäre aktuell in Berlin auch eine Jamaika-Koalition möglich.

Im aktuellen INSA-Meinungstrend für die "Bild"-Zeitung (Dienstagausgabe) verbessern sich CDU/CSU (36 Prozent) und FDP (acht Prozent) um jeweils einen Prozentpunkt. SPD (27 Prozent) und AfD (zehn Prozent) halten ihre Ergebnisse aus der Vorwoche.

Linke (neun Prozent) und Grüne (sechs Prozent) verlieren jeweils einen Punkt. Die sonstigen Parteien bleiben zusammen bei vier Prozent.

Christian Lindner – der Überflieger FOTO: dpa, tha fpt

Neben einer Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD, die zusammen auf 63 Prozent kommt, gibt es auch eine Mehrheit für eine sogenannte schwarze Ampel, eine Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, FDP und Grüne. Diese würden zusammen 50 Prozent erreichen.

Sowohl eine Ampelkoalition (41 Prozent) als auch Rot-Rot-Grün (42 Prozent) entfallen als Möglichkeiten. Ein Bahamas-Bündnis - CDU/CSU, AfD und FDP - käme zusammen auf 54 Prozent, wird aber von keiner Partei gewünscht.

"Ohne und gegen die Union kann keine Regierung gebildet werden", sagte INSA-Chef Hermann Binkert. "Mit einem Jamaika-Bündnis gibt es eine realistische Alternative zur GroKo. Vier Monate vor der Wahl ist Martin Schulz mit der SPD weit davon entfernt, die Regierung führen zu können."

Pressestimmen zur NRW-Landtagswahl FOTO: qvist /Shutterstock.com/Retusche RPO

Für die Erhebung wurden vom 12. bis zum 15. Mai 2017 insgesamt 2037 Personen befragt.

(csr/REU)
 
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