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Umfrage zur Bundestagswahl
SPD nur noch bei 26 Prozent

Umfrage zur Bundestagswahl 2017: SPD nur noch bei 26 Prozent
Die SPD um ihren Kanzlerkandidaten Martin Schulz steht hat mit schwachen Umfragewerten zu kämpfen. FOTO: dpa, msc pzi fux
Berlin. Nach der Niederlage bei der Landtagswahl in NRW sackt die SPD einer aktuellen Umfrage zufolge immer weiter ab. Union und FDP gehen dagegen gestärkt aus dem Wahlkampf hervor. 49 Prozent der Befragten wünschen sich Merkel weiterhin als Bundeskanzlerin.

Die Sozialdemokraten kamen im aktuellen ARD-"Deutschlandtrend" nur noch auf 26 Prozent, einen Punkt weniger als vor einer Woche. Die Union konnte in der Umfrage dagegen um einen Punkt auf 38 Prozent zulegen. Die FDP verbesserte sich ebenfalls um einen Punkt auf neun Prozent.

Die Grünen blieben demnach unverändert bei acht Prozent. Die AfD gab einen Punkt ab auf neun Prozent, die Linke verlor ebenfalls einen Punkt auf sechs Prozent.

Das sagt die Basis zur SPD-Koalitionsabsage in NRW FOTO: Lammertz, Thomas

Eine Wechselstimmung gibt es der Umfrage zufolge nicht. 48 Prozent der Befragten gaben an, sie wünschten sich weiterhin eine CDU/CSU-geführte Bundesregierung. In der sogenannten Kanzlerfrage sprachen sich 49 Prozent für Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) aus, 32 Prozent für den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz.

Für den "Deutschlandtrend" befragte das Institut Infratest dimap für das ARD-"Morgenmagazin" am Dienstag und Mittwoch 1017 Bürger. Die Fehlertoleranz wurde bei einem Anteilswert von fünf Prozent mit 1,4 Prozentpunkten angegeben, bei einem Anteilswert von 50 Prozent mit 3,1 Prozentpunkten.

(th/AFP)
 
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