kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Zwangsprostitution: Union will Freier bestrafen

zuletzt aktualisiert: 01.05.2006 - 15:40

Berlin (rpo). Freier sollen künftig bestraft werden, wenn sie die Dienste von Zwangsprostituierten in Anspruch nehmen. Das plant die Union, die in Kürze über einen entsprechenden Gesetzesentwurf entscheiden will. Wer bewusst Sex mit einem Opfer von Menschenhandel hat, soll mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden.

Über den entsprechenden Gesetzentwurf wolle die CDU/CSU-Bundestagsfraktion am 9. Mai erneut entscheiden, berichtete die "Welt am Sonntag".

Der CDU-Politiker Siegfried Kauder sagte dem Blatt, mit einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren oder einer Geldstrafe solle bestraft werden, wer leichtfertig nicht erkenne, dass er Sex mit einem Opfer von Menschenhandel hatte. Wer es absichtlich tue, müsse mit bis zu fünf Jahren Gefängnis rechnen.

Nach den Plänen des Bundestagsabgeordneten, der Bruder des Unionsfraktionsvorsitzenden Volker Kauder ist, soll der Entwurf noch vor der Sommerpause in den Bundestag eingebracht werden und im September dieses Jahres verabschiedet werden.

"In der Unionsfraktion gibt es kaum noch Diskussionsbedarf", wurde er zitiert. "Auch in der SPD regt sich Zustimmung."

Siegfried Kauder hatte zusammen mit der CDU-Abgeordneten Ute Granold schon im April 2005 einen Gesetzentwurf zur Ergänzung des Strafgesetzbuchs eingebracht. Die Unionsfraktion habe dem Entwurf zugestimmt, berichtete die Zeitung weiter. Wegen der Neuwahl sei er aber bisher nicht im Bundestag behandelt worden. Der Koalitionsvertrag zwischen SPD und Union sieht vor, "Strafvorschriften gegen Freier auf ihre Wirksamkeit zu prüfen und gegebenenfalls zu novellieren".

Quelle: ap

 
weitere Artikel
 
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Wird die neue Drachme schon gedruckt?

Notfall-Szenarien für Griechenland

Wird die neue Drachme schon gedruckt?

Beim weltweit größten privaten Gelddrucker De La Rue, in einer Großdruckerei in der Nähe des britischen Manchester. mehr 

Regierung rechnet mit Mehrheit für Fiskalpakt

Referendum in Irland

Regierung rechnet mit Mehrheit für Fiskalpakt

Die irische Regierung geht offenbar davon aus, dass eine Mehrheit der Bürger im Referendum für den EU-Fiskalpakt gestimmt hat. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Notfall-Szenarien für Griechenland

Wird die neue Drachme schon gedruckt?

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

Bundespräsident Gauck in Israel

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Bundespräsident Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. Damit brachte er den Zentralrat der Muslime gegen sich auf. Gauck betreibe Geschichtsfälschung. mehr

 

Machtkampf bei den Linken

Kipping lässt Riexinger abblitzen

 

Letzter DDR-Wirtschaftsminister

Gerhard Pohl tot aufgefunden

 

Minister stellt neues Programm vor

Altmaier grenzt sich von Röttgen ab

 
 

Bundesinnenminister Friedrich im Interview

Deutschland schickt 30 Polizeibeamte zur EM

Top-Services