kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Mittelstand soll entlastet werden: Union will Steuerlast für forschende Firmen senken

VON BIRGIT MARSCHALL - zuletzt aktualisiert: 17.03.2010 - 07:23

Berlin (RP). Die Unionsfraktion im Bundestag will deutsche Unternehmen steuerlich entlasten: Ihre Forschungsausgaben sollen Firmen bereits von 2011 an teilweise von ihrer Steuerschuld abziehen können. "Wir wollen den Einstieg in die steuerliche Forschungsförderung 2011 schaffen", sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Joachim Pfeiffer, unserer Redaktion.

Die Förderung solle vor allem mittelständischen Unternehmen zugute kommen. "Aber auch die Großunternehmen werden wir berücksichtigen", kündigte Pfeiffer an.

Union und FDP hatten steuerliche Erleichterungen für forschende Unternehmen im Koalitionsvertrag vereinbart, Zeitpunkt und Ausgestaltung allerdings offen gelassen. Der Vorstoß der CDU/CSU-Parlamentarier ist angesichts der angespannten Haushaltslage dennoch bemerkenswert: Die Koalition muss von 2011 an jährlich zehn Milliarden Euro sparen.

Die zusätzliche steuerliche Forschungsförderung dürfte zu Mindereinnahmen bei Bund, Ländern und Gemeinden in Milliardenhöhe führen. Die Union wolle der Wirtschaft nach dem Auslaufen der Konjunkturpakete jedoch weitere Impulse geben, sagte Pfeiffer.

Die Pläne setzen bei den Personalausgaben forschender Unternehmen an. Diese sollen sie teilweise von der Steuerschuld abziehen können, wobei die Begünstigung für Mittelständler höher ausfallen soll als für größere Industriefirmen. In der Branche ist deshalb bereits Streit entbrannt: Große Konzerne pochen auf Gleichbehandlung. Das hatte etwa Bayer-Chef Wenning gefordert.

Die Hauptgeschäftsführerin des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen, Cornelia Yzer, begrüßte die Pläne. "Deutschland ist hinsichtlich der steuerlichen Forschungsförderung Nachzügler. Fast alle wichtigen Wettbewerber wie Frankreich, Großbritannien oder die USA nutzen sie als selbstverständlichen Teil ihrer Standortpolitik", sagte Yzer unserer Zeitung.

Quelle: RP

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Adolf Sauerland bangt um sein Amt

Bürgerentscheid am Sonntag

Adolf Sauerland bangt um sein Amt

Duisburgs Oberbürgermeister (CDU) muss sich am Sonntag einem Bürgerentscheid stellen. Wenn ... mehr 

Griechenland taumelt ins Chaos

Euro-Krise spitzt sich zu

Griechenland taumelt ins Chaos

Gibt es im griechischen Parlament am Sonntag keine Mehrheit für neue Spar- und Reformschritte, wird Athen der Geldhahn zugedreht. Bundeskanz ... mehr 

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Autokamera filmt riesigen Lichtkegel

Das Video könnte auch aus einem Science-Fiction-Film sein. Blogger jedoch wollen herausgefunden haben, dass es die Explosion eines ... mehr 

Neue Vorwürfe gegen Bundespräsidenten

Wulff nutzte Firmen-Handy eines Freundes

Als niedersächsischer Regierungschef hat Bundespräsident Christian Wulff mehrere Monate lang ein Firmen-Handy des befreundeten Filmfondsmanagers David Groenewold benutzt. mehr

 

Hollywood-Star trifft deutschen Politiker

Angelina Jolie bei Außenminister Westerwelle

 

Kanzlerin stärkt Wulff den Rücken

Merkel lobt "Transparenz" des Bundespräsidenten

 

Immunität von zwei Abgeordneten aufgehoben

Staatsanwalt kann weiter gegen Linke ermitteln

 

Affäre um den Bundespräsidenten

Neue Rücktrittsforderungen gegen Wulff

 
Top-Services