kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Geld für Sanierungsplan: Unions-Fraktionsvize gegen Opel-Hilfe

zuletzt aktualisiert: 07.12.2009 - 07:13

Peking/Rüsselsheim (RP). In der Diskussion um Staatshilfen für die Opel-Restrukturierung stößt US-Autobauer General Motors auf Widerstand in der Unionsfraktion. Vize-Fraktionschef Michael Fuchs sprach sich gegenüber unserer Redaktion gegen solche Hilfen aus.

"Wir haben klare Kriterien für die Inanspruchnahme von Geldern aus dem Deutschlandfonds vereinbart. Eine zentrale Bedingung ist, dass das Hilfe suchende Unternehmen vor dem 1. Juli 2008 gesund und mit einer langfristigen Perspektive versehen war. Das sehe ich bei GM/Opel nicht", sagte Fuchs.

Dagegen setzt GM weiter auf Hilfen der Bundesregierung. Europachef Nick Reilly widersprach der Vorstellung, wonach die Opel-Mutter in den USA genügend Geld hat, um ihre europäische Tochter selbst zu sanieren. "Das ist nicht der Fall", betonte der Manager. Man erwarte auch von der deutschen Regierung Geld für den Sanierungsplan.

Der Manager verwies darauf, dass GM Geld für die Umstrukturierung in den USA brauche. Ein Teil des Betrages müsse auch für unvorhersehbare Katastrophen beiseitegelegt werden. Außerdem brauche man wegen des schwachen US-Marktes Geld, um die Zeit bis 2011 zu überbrücken. "Wir müssen auch Kredite an die US-Regierung zurückzahlen. Außerdem handelt es sich um Steuergeld. Wir können einen Teil davon außerhalb der USA ausgeben, aber nicht alles", sagte Reilly. Bei der Diskussion über Staatshilfen aus Europa verwies er auf den Zulieferer Magna, der gemeinsam mit der russischen Sberbank Opel kaufen wollte. Die Bundesregierung habe das Konsortium unterstützen wollen, deswegen erwarte man jetzt auch Hilfe. Er sei optimistisch, betonte Reilly. "Wir wären enttäuscht, wenn Deutschland das einzige Land wäre, das sich nicht beteiligt." Für den Umbau des Europageschäftes braucht GM nach eigenen Angaben 3,3 Milliarden Euro. Davon sollen 2,7 Milliarden Euro die europäischen Regierungen bereitstellen.

In der Modellpalette von Opel sieht Europa-Chef Reilly Lücken. Der Hersteller brauche einen Kleinstwagen, so der Manager: "Das wird unsere oberste Priorität." Zugleich betonte Reilly die Bedeutung von Nutzfahrzeugen für das Geschäft. Opel stellt bislang den Combo-Kastenwagen und die Lieferwagen Movano und Vivaro her.

Quelle: brö/ap

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Gesetzentwurf erntet Kritik von allen Seiten

Betreuungsgeld

Gesetzentwurf erntet Kritik von allen Seiten

FDP-Generalsekretär Patrick Döring schließt weitere Ausgaben für die Familienpolitik nach der Einführung des umstrittenen Betreuungsgeldes a ... mehr 

Teheran angeblich zu Kehrtwende bereit

Atomgespräche

Teheran angeblich zu Kehrtwende bereit

Der Iran ist nach den Worten seines Botschafters in Deutschland zu einem Verzicht auf die 20-prozentige Urananreicherung bereit. mehr 

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Betreuungsgeld

Gesetzentwurf erntet Kritik von allen Seiten

Innerhalb der schwarz-gelben Koalition ist die Mehrheit für den Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld nicht sicher. Die Unionsfrauen haben bereits angekündigt, dass sie dem Gesetzentwurf in dieser Form nicht zustimmen werden. Sie fordern eine ... mehr

 

Bildungsministerin unter Druck

Neue Plagiatsvorwürfe gegen Schavan

 

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

 

Bundespräsident auf Staatsbesuch

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

 

Drohender Verzug bei Bergung der Abfälle

Altmaier besucht Atommülllager Asse

 
Top-Services