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Newsweek: "Slow-Motion Merkel"
US-Magazin wirft Bundeskanzlerin Führungsschwäche vor

Die Zwischenbilanz des Merkel-Kabinetts
Die Zwischenbilanz des Merkel-Kabinetts FOTO: ddp
Washington (RPO). In einem mehrseitigen Artikel hat das renommierte US-Magazin "Newsweek" Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Führungsschwäche angesichts der Wirtschaftskrise in Europa vorgeworfen.

Unter der Überschrift "Slow-Motion Merkel" (Merkel in Zeitlupe) porträtiert "Newsweek" die Bundeskanzlerin in dem vorab veröffentlichten Artikel der  als "respektierteste Führungspersönlichkeit in Europa", die eine natürliche Anwärterin für die führende Rolle innerhalb der EU sei.

Anstatt eine "aktive global orientierte Außenpolitik" zu betreiben, habe Merkel die Bundesrepublik "durch ihren weitgehenden Verzicht auf eine internationale Führungsrolle auf einen isolierten Pfad geführt", urteilte "Newsweek". Die Schaffung einer neuen EU-Spitze mit einem ständigen EU-Präsidenten habe das Führungsvakuum in der EU nicht gelöst. Deshalb müsse eine "mächtige Führungspersönlichkeit aus einem der Mitgliedstaaten" diese Rolle übernehmen. Das Magazin resümmierte: "Frau Europa, es ist Zeit zu führen."

(AFP/das)
 
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