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Tarifstreit im öffentlichen Dienst
Verdi kündigt neue großflächige Warnstreiks nach Ostern an

Warnstreiks 2018 von Verdi im öffentlichen Dienst für den 9.-13.4. geplant
Frank Bsirske will vor der nächsten Verhandlungsrunde am 15. und 16. April ein deutliches Zeichen. FOTO: dpa, bse tba
Saarbrücken. Verdi-Chef Frank Bsirske hat kurz vor einer neuen Tarifrunde im öffentlichen Dienst weitere bundesweite Warnstreiks angekündigt. Nach einer Osterpause seien Arbeitsniederlegungen insbesondere zwischen dem 9. und 13. April geplant.

"Gehen Sie davon aus, dass die Mobilisierung breit ist und auch flächendeckend", sagte er in Saarbrücken. "Das schließt den Kita-Bereich ebenso ein wie die Abfallentsorgung und die Flughäfen ebenso wie die Krankenhäuser."

Im Tarifstreit für die 2,3 Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen seien die beiden bisherigen Verhandlungsrunden "komplett ergebnislos" geblieben. Jetzt sei es Zeit, vor der nächsten Verhandlungsrunde am 15. und 16. April ein deutliches Zeichen zu setzen. "Die dritte Runde muss die Runde sein, in der die Blockade-Situation aufgelöst wird und wir zu einem tragfähigen Ergebnis gelangen", sagte Bsirske.

Verdi fordert unter anderem sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Außerdem sollen die Ausbildungsentgelte um 100 Euro pro Monat steigen.

(gaa/dpa)
 
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