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Schwarz-Gelb tut sich in den Koalitionsverhandlungen schwer. Die Spannungen sind deutlich größer als erwartet. Die Presse liefert mehrere Erklärungsansätze.
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Rheinische Post: "Schwarz-Gelb braucht ein Ziel"
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Stuttgarter Zeitung: "Die Löcher im Staatshaushalt sind nur zu stopfen, indem Ausgaben gekürzt werden. (...) Das ist die Hypothek, mit der die schwarz-gelbe Regierung in die nächsten vier Jahre starten wird."
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Financial Times Deutschland: "Union und FDP sind auf dem besten Weg, sich einige Dauerbaustellen einzurichten, die in den kommenden Monaten noch für viel Ärger sorgen werden. "
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Schweriner Volkszeitung: "Wulffs Frontalangriff gegen die Wünsch-Dir-Was-FDP und ihre finanzpolitischen Luftschlösser dürfte in der CDU viel Beifall finden. Auffällig, dass sich Angela Merkel in dieser Frage zurückhält. Welchen Preis ist die Kanzlerin bereit, für die Koalition zu zahlen?"
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Handelsblatt: ""Egal, ob es ein gezielte Warnung an die Kanzlerin war, in den Runden der Parteichefs nicht zu spendierfreudig zu sein oder eine Ermahnung an die FDP, bei der Steuerpolitik nicht zu überziehen: Die Attacke von Niedersachsens Regierungschef Christian Wulff (CDU) gegen die 'unseriösen' Steuerpläne der Liberalen, sollten alle, die in dieser Woche im kleinen Kreis das Koalitionswerk von Union und FDP beenden wollen, als Mahnung verstehen."
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Leipziger Volkszeitung: ""Wenn CDU-Weichlinge wie Christian Wulff sich in letzter Minute mit einer für die Medien und die Kanzlerin inszenierten Warnung vor einem 'finanzpolitischen Blindflug' kurz vor Ultimo aus dem Obligo nehmen wollen, dann kommt das bewusstem Falschspiel recht nahe. Nichts weniger als der große Wurf ist fällig. Auf den Punkt gebracht heißt das: mehr Westerwelle, mehr Guttenberg und weniger Merkel. "
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Neue Westfälische: ""Die neue Regierungskoalition aus CDU, CSU und FDP steht. Sie ist derzeit ohne relevante Alternative. Insofern ist der Streit, den CDU-Vize Christian Wulff am Wochenende mit dem FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle über die finanziellen Möglichkeiten der neuen Regierung angezettelt hat, nur Spiegelfechterei."
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Westdeutsche Allgemeine Zeitung: ""Die größte Versuchung in der Politik ist der Weg des geringsten Widerstands. Angela Merkel und Guido Westerwelle liebäugeln mit diesem Pfad. Sie wollen die Steuern auf Pump senken. Das ist riskant und erklärt den Eklat, den Christian Wulff provoziert hat. "