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Rechtsextremismus in der Bundeswehr
Wehrmachts-Andenken in weiterer Kaserne entdeckt

Rechtsextremismus in der Bundeswehr: Wehrmachts-Andenken in weiterer Kaserne entdeckt
Die Bundeswehr steht derzeit im Fokus wegen möglicher rechtsextremer Gruppierungen. FOTO: dpa, kjh pzi vfd cul
Berlin. In der Affäre um rechtsextremistische Umtriebe unter Bundeswehrsoldaten haben Ermittler einem Medienbericht zufolge in einer weiteren Kaserne Wehrmachts-Devotionalien entdeckt.

Im Bundeswehrstandort im baden-württembergischen Donaueschingen hätten Experten nach einem Hinweis eine Vitrine mit Wehrmachts-Stahlhelmen vor der Kantine vorgefunden, berichtete "Spiegel Online" am Samstag. Außerdem sei man dort am Donnerstag auf einen mit Wehrmachts-Andenken ausgeschmückten Raum gestoßen. Bilder der Inspektion seien dem Verteidigungsministerium vorgelegt worden.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte nach den Enthüllungen über den terrorverdächtigen Offizier Franco A. gesagt, sie rechne damit, dass noch weitere rechtsextreme Vorfälle in der Truppe bekannt werden.

In dessen Kaserne im französischen Illkirch wurde ein Raum mit gemalten Wehrmachtssoldaten in Heldenposen vorgefunden. 

(mro/dpa)
 
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