Neue Idee von Ministerin Ilse Aigner: Weniger Fleisch essen, um das Klima zu retten
zuletzt aktualisiert: 29.12.2009 - 14:54Hannover (RPO). Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) empfiehlt den Deutschen auch aus Klimaschutzgründen, sind gesund zu ernähren. "Wenn wir uns alle gesund und ausgewogen ernähren würden, so wie es zum Beispiel mit der Ernährungspyramide der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen wird, wäre das bereits ein erheblicher Beitrag zum Klimaschutz", sagte Aigner in einem Interview.
Die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sehen laut "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" einen Pro-Kopf-Fleischkonsum von 300 bis 600 Gramm je Woche vor.
Aigner sagte, sie selbst versuche, sich verantwortlich zu verhalten und empfehle das auch anderen. Wenn es um den Lebensmitteleinkauf gehe, heiße das, sich vor allem für heimische Produkte zu entscheiden, die regional verfügbar seien und bei denen keine langen Transportwege nötig würden.
Auch bei der internationalen Agrarministerkonferenz Mitte Januar anlässlich der Grünen Woche in Berlin gehe es unter anderem darum, möglichst klimaverträgliche Produktionsweisen herauszufinden, ohne wichtige Aspekte wie die Ernährungssicherung, den Tierschutz und die Biodiversität aus dem Auge zu verlieren, sagte Aigner der Zeitung.
Ihr Ministerium fördere beispielsweise Versuche, wie sich in der Milchwirtschaft etwa bei der Fütterung Klimagase reduzieren lassen. Aber die Verbraucher müssten sich auch "an die eigene Nase fassen".
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