kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Studie: Wer wen wählt und warum

VON ANJA WUNSCH - zuletzt aktualisiert: 06.04.2005 - 06:56

Düsseldorf (rpo). Die FDP gilt als die Partei der Besserverdienenden, die Grünen-Wähler vermuten viele unter den Studenten, die meist wenig Geld haben. Eine Untersuchung des Leipziger Professors Elmar Brähler scheint diese Volksmeinung zu untermauern. Er hat in seiner Studie untersucht, warum wir welche Partei bevorzugen und welche Rückschlüsse sich auf Lebensumstände ziehen lassen.

"Die Entscheidung für eine bestimmte Partei hat viele Facetten, das Einkommen bestimmt die Wahlentscheidung eher nicht." Das sagt einer, der gerade erst gezeigt hat, dass 43,9 Prozent der FDP-Wähler über mehr als 2.000 Euro monatliches Einkommen verfügen: Elmar Brähler. Der Leipziger Professor führt den Zusammenhang zwischen Einkommen und Wahlverhalten dennoch eher auf die Wertepräferenzen der Wähler zurück.

Am deutlichsten zeige sich dies bei den Grünen. Dort gibt es laut Brähler mit 38,4 Prozent eine große Gruppe der gut Verdienenden. Gleichzeitig verfügen rund 16,6 Prozent der Anhänger der Ökopartei über weniger als 1.000 Euro im Monat. Damit belegen sie sowohl bei den hohen als auch bei den niedrigen Einkommen den zweiten Platz.

Diesen Unterschied erklärt der Leipziger Professor mit der Biographie der Grünenwähler, die mit Abstand über den höchsten Bildungsstand verfügen: 36,8 Prozent gegenüber 24,2 Prozent bei der zweitplatzierten FDP. Das scheint die These vom Studenten, der „Grün“ wählt und diese auch nach Studienabschluss als „Besserverdienender“ bevorzugt, zu bestätigen.

Ähnlich deutlich zeigt sich der Zusammenhang zwischen Werten und Wahlverhalten bei der CDU. Denn obwohl der Anteil der Wähler, die einer bestimmten Partei zuneigen, weil sie - unabhängig von ihrem Beruf oder ihrer Konfession - bestimmte Mentalitäten aufweisen seit Jahren steigt, war 2004 der Anteil der Kirchenangehörigen bei der CDU mit 87,4 Prozent am höchsten von allen Parteien.


 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Röttgen verzichtet auf NRW-Landtagsmandat

Nach Niederlage in NRW-Wahl

Röttgen verzichtet auf Landtagsmandat

Norbert Röttgen hat jetzt offiziell den Verzicht auf sein Landtagsmandat erklärt. mehr 

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

Merkel nur noch knapp vorn

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

Hannelore Kraft hat laut einer Umfrage die drei potenziellen SPD-Kanzlerkandidaten in der Gunst der Bürger überholt. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Nach Niederlage in NRW-Wahl

Röttgen verzichtet auf Landtagsmandat

Merkel nur noch knapp vorn

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

Makabre Kunstaktion in Italien

Berlusconi-Figur im Glas-Sarg

Mehr Zeit zum Sparen

Brüssel gibt Spanien Atempause

Nach Überfall auf Witwe

Friedhöfe sollen sicherer werden

Düsseldorfer Flughafen

Ehepaar schmuggelte kiloweise Kokain

Umbau der Einkaufsstraße

Benderstraße: Streit hält an

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Landtagswahl Nordrhein-Westfalen

Merkel nur noch knapp vorn

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat laut einer Umfrage die drei potenziellen SPD-Kanzlerkandidaten in der Gunst der Bürger überholt und belegt Platz zwei hinter Kanzlerin Angela Merkel (CDU). mehr

 

Streitpunkt Vorratsdaten

EU-Kommission wird Deutschland verklagen

 

Ramsauers Vorschlag abgeblockt

Merkel erteilt Pkw-Maut klare Absage

 

"Dänen"-Ampel in Schleswig-Holstein

Grüne bekommen Finanzministerium in Kiel

 

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

 
Top-Services