kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Genscher skeptisch: Westerwelle besteht auf Steuersenkungen

zuletzt aktualisiert: 07.11.2009 - 09:30

Frankfurt/Main (RPO). Vizekanzler Guido Westerwelle (FDP) hat die Forderung der Liberalen nach Steuersenkungen verteidigt. Man brauche faire Steuern, damit die Wirtschaft wieder wachse und mehr Geld in die Staatskassen komme.

Mit Blick auf kritische Stimmen aus der CDU fügte Westerwelle hinzu, es gebe eine klare Koalitionsvereinbarung, an deren Umsetzung die ganze Regierung arbeite. "Wir wollen, dass die Steuern einfach, niedrig und gerecht sind. So steht's im Koalitionsvertrag und das ist zum Ausschneiden! Wer sich anstrengt, darf nicht länger der Dumme sein", sagte Westerwelle gegenüber der "Bild".

Bundesentwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) sagte dem "Hamburger Abendblatt", bei der bevorstehenden Kabinettsklausur auf Schloss Meseberg müsse deutlich gemacht werden, dass der Koalitionsvertrag auch für die Union in allen Facetten gelte. "CDU und CSU sollten rasch begreifen, dass ihr Koalitionspartner nicht mehr SPD heißt", sagte er. "Wenn die Union jetzt nachverhandeln will, kann sie sich darauf einrichten, dass uns auch noch ein paar Punkte einfallen."

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Andreas Pinkwart sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus" laut Vorabbericht: "In der CDU müssen einige begreifen, dass die Abkassierpolitik der großen Koalition jetzt zu Ende gehen muss." Bund, Länder und Gemeinden nähmen nach den Prognosen der Steuerschätzer 2013 insgesamt rund 124 Milliarden Euro mehr ein als 2005. "Wenn wir die Menschen bis dahin um insgesamt 24 Milliarden Euro entlasten, geben wir ihnen ein Fünftel dieser zusätzlichen Steuereinnahmen zurück", sagte er. Damit müsse der Staat auskommen.

FDP-Haushaltsexperte Otto Fricke sagte dem Blatt: "Nicht die von der FDP geforderten Steuersenkungen sind das Problem, sondern die Hinterlassenschaft von Union und SPD mit einer Finanzierungslücke von 300 Milliarden Euro bis 2013." Steuersenkungen und verantwortungsvolles Sparen seien zwei Seiten derselben Medaille.

Der neue Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Hans-Peter Friedrich, schlug vor, die konkrete Ausgestaltung der für 2011 geplanten Steuersenkung in die Hände eines politischen Expertengremiums legen, an dem auch die Länder beteiligt sind. "Die Kommission soll unmittelbar nach der Steuerschätzung im Mai 2010 ihre Arbeit beginnen und Zeitpunkt sowie Umfang der Entlastungen festlegen", sagte Friedrich.

Quelle: AP/awei

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Röttgen verzichtet auf NRW-Landtagsmandat

Nach Niederlage in NRW-Wahl

Röttgen verzichtet auf Landtagsmandat

Norbert Röttgen hat jetzt offiziell den Verzicht auf sein Landtagsmandat erklärt. mehr 

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

Merkel nur noch knapp vorn

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

Hannelore Kraft hat laut einer Umfrage die drei potenziellen SPD-Kanzlerkandidaten in der Gunst der Bürger überholt. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Nach Niederlage in NRW-Wahl

Röttgen verzichtet auf Landtagsmandat

Merkel nur noch knapp vorn

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

Makabre Kunstaktion in Italien

Berlusconi-Figur im Glas-Sarg

Mehr Zeit zum Sparen

Brüssel gibt Spanien Atempause

Nach Überfall auf Witwe

Friedhöfe sollen sicherer werden

Düsseldorfer Flughafen

Ehepaar schmuggelte kiloweise Kokain

Umbau der Einkaufsstraße

Benderstraße: Streit hält an

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Landtagswahl Nordrhein-Westfalen

Merkel nur noch knapp vorn

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat laut einer Umfrage die drei potenziellen SPD-Kanzlerkandidaten in der Gunst der Bürger überholt und belegt Platz zwei hinter Kanzlerin Angela Merkel (CDU). mehr

 

Streitpunkt Vorratsdaten

EU-Kommission wird Deutschland verklagen

 

Ramsauers Vorschlag abgeblockt

Merkel erteilt Pkw-Maut klare Absage

 

"Dänen"-Ampel in Schleswig-Holstein

Grüne bekommen Finanzministerium in Kiel

 

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

 
Top-Services