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Guido Westerwelle (FDP) kann zuspitzen wie nur wenig andere. Hier eine Auswahl seiner besten Formulierungen aus seiner Zeit als FDP-Vorsitzender.
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1998 auf dem FDP-Parteitag: "Herr Stoiber könnte als Außenminister nicht einmal Frieden mit Österreich halten."
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Auf dem FDP-Parteitag 1998: "Wenn es nach den Grünen gegangen wäre, dann bestünde das Handy immer noch aus zwei mit einer Kordel verbundenen Joghurtbechern."
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Aauf dem Dreikönigstreffen im Jahr 2000: "Dieses Bundeskabinett erinnert an Einsteins Relativitätstheorie: Fünf Flaschen im Keller sind relativ wenig, fünf Flaschen im Kabinett sind relativ viel."
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2001 auf dem Dreikönigstreffen: "Die Grünen sind bei der Jugend out. Das liegt auch daran, dass die Grünen bis vor kurzem immer noch gedacht haben, die Festplatte ist das, wo auf der Konfirmation die Salami serviert wird."
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2002 beim politischen Aschermittwoch: "Das rot-grüne Kabinett widerspricht allen Lehrsätzen der Mathematik: Die Summe von Nullen kann durchaus eine stattliche Zahl erreichen."
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Politischer Aschermittwoch 2004: "Mit einer Staatsquote von mehr als 50 Prozent ist Deutschland inzwischen dem Kommunismus näher als der Marktwirtschaft."
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Zum damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder in der "Berliner Runde" im September 2005: "Ich bin jünger als Sie - aber nicht blöder."
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2009 zum Konjunkturpaket II: "Das ist eine Currywurst mit Mayo ohne Pommes."
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Im September 2009 auf die Bitte eines britischen Journalisten, eine Frage auf Englisch zu beantworten: "Das ist Deutschland hier."
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Im Februar 2010 in einem Zeitungsbeitrag zur Hartz-IV-Debatte: "Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein."
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Auf dem FDP-Parteitag im März 2010 zur Kritik an seiner Person: "Ihr kauft mir den Schneid nicht ab."
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Im August 2010, nachdem er erstmals die Kabinettssitzung geleitet hatte: "Ich saß geografisch an der selben Stelle."
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Im November 2010 über den Bruch der schwarz-grünen Koalition in Hamburg: "Schwarz und Grün passt so gut zusammen wie Lakritze und Spinat."
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Im Dezember 2010 zu den ersten Rücktrittsforderungen: "Ich bin keiner, der bei Sturm von Deck geht."
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Im Januar 2011 beim Dreikönigstreffen: "Wir Liberale werden kämpfen, ich werde kämpfen."
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Nach dem Debakel den Landtagswahlen im März 2010: "Wir haben verstanden."
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Am 3. April 2011 gibt Westerwelle auf und stellt das Amt des Parteivorsitzenden zur Verfügung: "Es ist die richtige Entscheidung, jetzt auch für einen Generationswechsel in der FDP mit einem Neuanfang zu sorgen."