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Westerwelle Sommerpressekonferenz Panorama, ddp 2010-0804
  Foto: ddp, ddp
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Auswärtiges Amt als Türöffner für Firmen: Westerwelle fordert offensive Handelspolitik

zuletzt aktualisiert: 07.09.2010 - 06:23

Passau (RPO). Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich für eine offensive Handelspolitik ausgesprochen. "Die deutsche Außenpolitik ist nicht nur werteorientiert, sondern auch interessensgeleitet", sagte Westerwelle. Das Auswärtige Amt mit seinen Auslandsvertretungen verstehe sich im Wirtschaftsbereich "als Türöffner für deutsche Unternehmen, und zwar nicht klammheimlich, sondern offensiv".

"Die meisten EU-Mitglieder tun dies auch", sagte Westerwelle zur Unterstützung von Firmen im Ausland vor der Eröffnung des Wirtschaftstages bei der Botschafterkonferenz im Auswärtigen Amt am Dienstag der "Passauer Neuen Presse".

Die Schützenhilfe außerhalb Deutschlands sei Teil der Mittelstandspolitik, für die die Bundesregierung stehe. "Große Unternehmen können sich mit Auslandsbüros ferne Märkte öffnen", sagte der Minister.

"Die vielen kleinen mittelständischen Unternehmen benötigen die professionelle Unterstützung unser Außenwirtschaftsförderung. Das ist ein wichtiger Teil meiner Außenpolitik, und zwar nicht mit spitzen Fingern, sondern ganz bewusst."

Quelle: AFP/nbe

 
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