Airbus kaputt: Westerwelle sitzt auf Malta fest
zuletzt aktualisiert: 03.09.2010 - 16:33Valletta (RPO). Wegen eines Defekts an der Regierungsmaschine hat Außenminister Guido Westerwelle am Freitag seinen Antrittsbesuch in Malta unfreiwillig verlängern müssen. Ein Ersatzteil war nicht aufzutreiben, daher muss eine Ersatzmaschine aus Berlin eingeflogen werden.
An dem Flieger, einem erst wenige Monate alten Airbus A-319, ließ sich unmittelbar vor dem für 12.30 Uhr geplanten Abflug eine Ladeklappe nicht ordnungsgemäß schließen. Ein Ersatzteil war auf der Insel nicht verfügbar, so dass die Flugbereitschaft eine Ersatzmaschine aus Berlin einfliegen ließ.
Damit verzögerte sich die Rückkehr um mindestens acht Stunden. Am Nachmittag war von einem Eintreffen in Berlin gegen Mitternacht die Rede. Westerwelles ursprünglich geplante Teilnahme am Abendessen des Bundespräsidenten für den neuen polnischen Präsidenten Bronislaw Komorowski fiel damit aus.
Da es sich bei der Ersatzmaschine um einen kleineren Jet des Typs Challenger handeln sollte, wurde ein Teil der Delegation auf Linienflüge verteilt.
Der neue Airbus der Flugbereitschaft hatte bereits vor wenigen Wochen in der moldawischen Hauptstadt Chisinau eine Panne. Damals war es jedoch gelungen, das erforderliche Ersatzteil vor Ort zu beschaffen.
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