kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

"Vorgehen ist nicht akzeptabel": Widerstand gegen Googles digitale Bibliothek

zuletzt aktualisiert: 02.06.2009 - 08:02

Düsseldorf (RPO). Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) fordert ein verstärktes Vorgehen der Europäischen Kommission gegen die Pläne des Internetkonzerns Google, eine digitale Bibliothek aufzubauen.

"Dieses Verfahren hat eine kultur- und medienpolitische Bedeutung, der wir uns auf europäischer Ebene stellen müssen", sagte der Beauftragte der Bundesregierung dem "Handelsblatt". Er forderte die Kommission auf, zeitnah zu prüfen, welche Einflussmöglichkeiten aus europäischer Sicht bestünden.

Auch Vizekanzler Frank Walter Steinmeier (SPD) ist gegen die Pläne Googles, künftig nicht mehr lieferbare Bücher ohne Zustimmung der Autoren online anzubieten. "Das Vorgehen von Google ist nicht akzeptabel", sagte der SPD-Kanzlerkandidat dem Blatt.

"Erst scannen und dann fragen - das geht nicht. Da bin ich mir auch mit der Justizministerin einig. Wir überlegen auch, wie die Bundesregierung deutsche Autoren vor amerikanischen Gerichten unterstützen kann."

Steinmeier verwies darauf, dass Google massive wirtschaftliche Interessen verfolgt. "Schon jetzt hat sich Google durch die Digitalisierung von Millionen von Büchern ohne Einwilligung der Rechtsinhaber einen Wettbewerbsvorteil gegenüber ähnlichen Vorhaben wie Europeana und www.libreka.de verschafft, die aber - anders als Google - europäisches Urheberrecht respektieren", sagte Steinmeier. "Das kann nicht sein, und ich erwarte, dass die EU-Kommission jetzt schnell handelt."

Quelle: DDP

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. mehr 

Syrische Deserteure drohen Assad

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Die westlichen Staaten und die syrischen Rebellen drohen dem Assad-Regime mit einer härteren Gangart. mehr 

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Bundespräsident Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. Damit brachte er den Zentralrat der Muslime gegen sich auf. Gauck betreibe Geschichtsfälschung. mehr

 

Machtkampf bei den Linken

Kipping lässt Riexinger abblitzen

 

Letzter DDR-Wirtschaftsminister

Gerhard Pohl tot aufgefunden

 

Minister stellt neues Programm vor

Altmaier grenzt sich von Röttgen ab

 
 

Bundesinnenminister Friedrich im Interview

Deutschland schickt 30 Polizeibeamte zur EM

Top-Services