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Jugendstrafen auch für Kinder? Die CDU hat Roland Koch zurückgepfiffen. Auch bei der nationalen Presse bezieht der Ministerpräsident Schelte.
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Rheinische Post: "Ausgerechnet Koch hatte jedoch erwartet, dass seine differenzierten Ausführungen auch differenziert diskutiert würden und das gut zwei Wochen vor dem hessischen Wahltermin. Für Roland Koch wirkt das ungewöhnlich naiv."
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Braunschweiger Zeitung: "Selten hat sich ein Politiker so gründlich und so schnell als Großsprecher demaskiert."
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Neue Osnabrücker Zeitung: "Die Stimmung beginnt sich offenbar gegen den Amtsinhaber zu drehen. Ob sie kippt, hängt auch vom Geschick der Sozialdemokraten ab."
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Neue Presse: "Gemessen an den massiven Vorbehalten, die ein Christian Wulff, aber wohl auch eine Angela Merkel gegen einen Krawall-Wahlkampf à la Koch haben, kommt die Rüge für den Hessen freilich noch viel zu leise daher."
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Financial Times: "Das Thema ist aber auch zu komplex, um gleich über mehrere Wochen hinweg auf Wahlkampfniveau behandelt zu werden. Irgendwann sind die grundlegenden Parteipositionen klar, alle notwendigen Signale gesetzt - was danach kommt, gerät zur reinen Gaga-Show."
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Leipziger Volkszeitung: "Lieber Mopedverbot als Knast: Mit dieser wirkungsvollen Logik bringt Bayerns Ministerpräsident Günter Beckstein die aufgepeitschte Diskussion um kriminelle Minderjährige zurück in sachliches Fahrwasser. "
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Mitteldeutsche Zeitung: "Aber wie weit darf man gehen? Nicht so weit wie der Mann aus Hessen. Wer bereit ist, Stimmung gegen Ausländer zu machen oder die Strafmündigkeit auf unter 14 Jahren abzusenken, bloß um eine Wahl zu gewinnen, der handelt auf Kosten Dritter. Derlei hat mit christlicher Gesinnung nichts zu tun."
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Weser-Kurier: "Koch musste seine Äußerung zum Umgang mit kriminellen Kindern erklären, ja halb zurück nehmen - und das auch noch auf Druck aus der eigenen Partei! Schlimmer Fehler, denn er hat seinen Gegnern auch noch eine griffige Vokabel geliefert: 'Kinderknast'!"
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Handelbslatt: "Der wahlkampferprobte Taktiker Koch hat ganz bewusst probiert, das Thema Jugendkriminalität noch weiter zuzuspitzen. Doch bei so viel Polarisierung wollen nicht einmal die getreuen Parteifreunde mitmachen, die in den vergangenen Tagen noch Rückendeckung gegeben haben." "
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Die Welt: "Zu offensichtlich ist, dass am Anfang von Kochs neuer Kampagne keine Idee stand, sondern der neidische Zorn angesichts der plumpen sozialdemokratischen Mindestlohnpropaganda."
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Berliner Morgenpost: "Insbesondere Deutschlands Großstädte leiden unter einem enormen und in den letzten Jahren gewachsenen Gewaltproblem. Darum war es legitim und richtig von Koch, dieses Thema nach einer aktuellen Straftat auf seine Agenda zu setzen. Dass diese Debatte im Wahlkampf geführt wurde, spricht nicht dagegen."
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Wetsdeutsche Zeitung: "Mag sein, dass Kochs Mut zur Hässlichkeit am 27. Januar mit seinem Machterhalt belohnt wird. Zur Lösung der anscheinend zunehmenden Brutalität junger Gewalttäter wird dieser Wahlkampf aber ganz sicher nichts beitragen."
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Mannheimer Morgen: "Damit ergeht es Koch ähnlich wie der Hauptfigur in Hans Christian Andersens Märchen "Des Kaisers neue Kleider': Dass er nichts vorzuweisen hatte, sondern nackt war, merkte er als Letzter."
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Südwest Presse: "Missverstanden worden ist er also, fehlinterpretiert. Nanu, hat Koch plötzlich der Mut zur Provokation verlassen? Einen Schluss lässt die schroffe Art, mit der die CDU-Führung den hessischen Wahlkämpfer ausbremste, ganz gewiss zu: Die Parteivorsitzende Angela Merkel duldete keine weiteren Eskalationen im Streit um jugendliche Gewalttäter. "