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Handschlag mit AfD-Frau verweigert
SPD-Politiker aus Baden-Württemberg erhält Morddrohung

Pressestimmen: "Die AfD ist zurück im 19. Jahrhundert""
Pressestimmen: "Die AfD ist zurück im 19. Jahrhundert""
Stuttgart. Nach einer Morddrohung gegen den Landtagsabgeordneten Wolfgang Drexler aus Baden-Württemberg ermittelt jetzt der Staatsschutz. Der SPD-Mann hatte zuvor einer AfD-Politikerin den Handschlag verweigert. 

Es werde versucht, den Absender der Drohung ausfindig zu machen, die zuvor als E-Mail eingegangen war, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Es müsse geklärt werden, über welche IP-Adresse das Schreiben versandt worden sei. Die Drohung in der Mail lautete: "Wer gegen die AfD ist, muss ermordet werden." Drexler hatte am Mittwoch einer AfD-Landtagsabgeordneten den Handschlag verweigert. In diesem Video ist der Vorgang zu sehen.

AfD-Fraktionschef Jörg Meuthen distanzierte sich am Donnerstag von der Drohung. Das sei "starker Tobak" und habe nichts mit der AfD zu tun: "In meiner Partei macht niemand so etwas." Er habe keine Ahnung, wer dahinter stecke. Zugleich kritisierte Meuthen das Verhalten Drexlers. Man könne unterschiedlicher Meinung sein, aber sich nicht die Hand zu geben, sei eine "ungeheuerliche Stillosigkeit - armselig".

(felt/dpa)
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