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Für 2006 "die besten Kräfte an die Spitze bringen": Zeitung: FDP-Generalsekretärin Pieper vor Aus

zuletzt aktualisiert: 04.06.2004 - 06:09

Leipzig (rpo). Die FDP will offenbar ihre Generalsekretärin Cornelia Pieper absetzen. Für die Bundestagswahl 2006 will man "die besten Leute Kräfte" an die Spitze bringen, da passt Frau Pieper wohl nicht mehr ins Konzept.

Weil man "für die alles entscheidende Bundestagswahl 2006 die besten Kräfte an die Spitze bringen muss, um die notwendigen Akzente zu setzen", sei man sich in der engsten Parteiführung einig, "dass Frau Pieper vorher ehrenvoll verabschiedet wird", zitiert die "Leipziger Volkszeitung" (Freitagausgabe) einen stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden. Die Neuwahl soll dem Blatt zufolge auf dem nächsten ordentlichen Wahlparteitag im Frühsommer 2005 stattfinden.

Schleswig-Holsteins FDP-Fraktionschefchef Wolfgang Kubicki sagte dem Blatt: "Zu Cornelia Pieper ist alles gesagt. Eine Generalsekretärin, die öffentlich dazu aufruft, man müsse jetzt programmatisch etwas tun, provoziert die Frage: Was hat die Generalsekretärin bisher eigentlich gemacht?"

Der nordrhein-westfälische FDP-Landesvorsitzende Andreas Pinkwart sagte: "Wir sind in einer Phase, wo jeder die Chance hat, sich zu profilieren und seinen Punkt zu machen. Und für 2006 wird man dann sehen, wer sich für welche Aufgaben als geeignet herausgestellt hat."

Sachsens FDP-Landeschef Holger Zastrow mahnte einen "gerechten Umgang" mit der Generalsekretärin an. "Sie ist Mensch geblieben, das wird ihr teilweise als mangelnde Professionalität ausgelegt", sagte er.


 
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