Zeitung: Regierung erwägt Entführungsversicherung
zuletzt aktualisiert: 30.12.2005 - 10:14
Erfurt (ddp). Die Bundesregierung erwägt wegen der wiederholten Fälle von Kidnapping deutscher Staatsbürger angeblich die Einführung einer Entführungsversicherung. Das berichtet die "Thüringer Allgemeine" unter Berufung auf Regierungskreise. Solche Überlegungen stießen allerdings an rechtliche Grenzen, da Versicherungen private Verträge seien, die nur zustande kämen, wenn sie sich für Versicherer und Versicherte rechnen. Das Risiko, in Ländern wie Kolumbien entführt zu werden, sei derart hoch, dass die Policen für Reisende ähnlich teuer wie ein Kleinwagen sein müssten, um sich für die Assekuranzen zu rentieren, schrieb die Zeitung.
Quelle: afp
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