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Ergebnis einer Umfrage
Zwei von drei Städten haben zu wenig Geld für kulturelle Bildung

Zwei von drei Städten haben zu wenig Geld für kulturelle Bildung
Eva Lohse (CDU) fordert, dass sich die Länder stärker an der Finanzierung beteiligen. FOTO: dpa, ve sab hpl rho
Berlin. Zwei Drittel der Städte in Deutschland haben nach eigener Einschätzung zu wenig Geld für kulturelle Bildung. Nur 29 Prozent der Kommunen bezeichnen ihre zur Verfügung stehenden Mittel als "auskömmlich" oder "gut".

Das ergab eine vom Rat für Kulturelle Bildung in Auftrag gegebene Umfrage. Die Präsidentin des Deutschen Städtetages, Eva Lohse (CDU), leitete daraus eine Forderung ab: "Die Länder müssen zur Unterstützung des kommunalen Engagements das Niveau ihrer Mitfinanzierung sicherstellen und kontinuierlich ausbauen."

Jeder vierte Bürger davon betroffen

Wie der Rat am Donnerstag weiter mitteilte, nahmen 104 von 200 Mitgliedsstädten des Deutschen Städtetages an der strukturierten Online-Befragung im Sommer teil. Die Stichprobe repräsentiere "ein urbanes Feld, in dem rund 22 Millionen Einwohner leben", hieß es. Kulturelle Bildung soll die Begegnung mit Kunst und Kultur fördern und Zugänge zu Geschichte, Traditionen und Werten öffnen.

Laut Umfrage des Instituts Prognos AG berichteten 26 Prozent der Städte, ihr Budget für kulturelle Bildung sei während der vergangenen Jahre gestiegen. 16 Prozent verzeichneten einen Rückgang, bei gut der Hälfte der Kommunen blieben die Finanzmittel gleich.

Der Rat für Kulturelle Bildung ist ein unabhängiges Beratungsgremium, dessen Mitglieder Bereiche wie Tanz- und Theaterpädagogik, Musik- und Literaturvermittlung oder Kulturwissenschaften abdecken. Dahinter stehen beispielsweise die Bertelsmann Stiftung, die Robert Bosch Stiftung oder die Stiftung Mercator.

(bur/dpa)
 
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