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Die Paket-Zustellung muss wieder klappen

Die Logistikbranche sägt an dem Ast, auf dem sie sitzt. Anders lässt sich das zunehmende Chaos beim Zustellen von Paketen und Päckchen nicht bewerten. Es ist für die Kunden aller Zustelldienste nicht weiter hinnehmbar, wenn Zehntausende Bestellungen einfach verlorengehen, wenn Pakete in Regentonnen landen, wenn Liefertermine nicht eingehalten werden und wenn Waren trotz Ankündigung doch nicht in einer Filiale abholbar sind. Von Reinhard Kowalewsky

Gleichzeitig muss die Strategie der Unternehmen verschieden bewertet werden: Die Post nutzt ihre Vorreiterrolle, um flächendeckend Paketstationen aufzubauen, und bietet Paketbriefkästen für den Vorgarten an - und sie zahlt halbwegs gute Löhne. Die jeweils deutlich kleineren Wettbewerber blamieren sich dagegen mit der Idee, Kunden sollten ihre Lieferungen alle im Paketshop abholen - sonst seien Zuschläge fällig. Dann können die Kunden ihre Waren alle auch direkt wieder im Geschäft kaufen.

Auch Arbeitgeber sollten das Thema ernst nehmen: Unternehmen, die Paketstationen oder sogar eine kleine Poststation auf dem Firmengelände zulassen, sollten als Vorbild angesehen werden. Gerade berufstätige Eltern gewinnen so Flexibilität.

Quelle: RP
 
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