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Eskalation bei den Mottowochen in Köln
Die Reifeprüfung

Chronik: Bei diesen Abi-Streichen kam die Polizei
Chronik: Bei diesen Abi-Streichen kam die Polizei
Meinung | Düsseldorf. In Köln ist es erneut zu gewalttätigen Ausschreitungen zwischen Schülergruppen rund um die Abi-Mottowochen gekommen. Das sollte Konsequenzen haben - nicht nur schuldisziplinarisch meint unser Autor. Von Christian Schwerdtfeger

Jeder schlägt mal über die Stränge und macht Sachen, auf die er im Nachhinein nicht stolz ist. Gerade für Jugendliche gehört es irgendwie dazu, Mist zu bauen und damit seine Grenzen auszuloten. Das war schon immer so. Und das ist auch gut so, weil es zum Erwachsenwerden dazugehört. Das sollte man auch den angehenden Abiturienten bei ihren Mottowochen zugestehen.

Der Spaß hört jedoch bei Gewalttätigkeiten und massiver Sachbeschädigung auf. Wenn - wie in Köln - Polizisten von Abiturienten angegriffen werden, ist eine Grenze überschritten. Das hat mit Spaß nichts mehr zu tun. Diese Schüler müssen nicht nur strafrechtlich, sondern auch schuldisziplinarisch belangt werden. Gewalttäter sollten von den Abiturprüfungen ausgeschlossen werden. Auch ein Schulverweis sollte in Erwägung gezogen werden. Denn anscheinend bringen die vielen mahnenden Worte im Vorfeld der Mottowochen nicht das Geringste. Und wer nicht hören will, der muss bekanntlich fühlen. Erinnert sei noch daran, dass das Abitur auch als "Reifeprüfung" bezeichnet wird. Leider durchgefallen.

Quelle: RP
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