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Berlin
Dieses Jahr kamen 110 Journalisten gewaltsam zu Tode

Berlin. 2015 sind weltweit 110 Journalisten getötet worden. Nach der Bilanz der Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) starben mindestens 67 Berichterstatter im Dienst - einer mehr als 2014. In 43 Fällen waren die Motive nicht eindeutig zu klären. Besonders viele Journalisten starben im Irak, in Syrien, in Frankreich und im Jemen. Bereits zuvor hatte ROG mitgeteilt, dass derzeit weitere 54 Berichterstatter entführt und 153 inhaftiert seien. Laut ROG ist der Anschlag auf die Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo" charakteristisch für die globale Entwicklung: Fast zwei Drittel der Journalisten starben demnach außerhalb kriegerischer Konflikte.

(kna)
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