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Amsterdam
Diskussion über Sterbehilfe für Demenzpatienten

Amsterdam. Zum zweiten Mal in kurzer Zeit hat eine regionale Überprüfungskommission für aktive Sterbehilfe in den Niederlanden einen Fall als "unsorgfältig" kritisiert. Wie beim ersten Fall handelte es sich um eine ältere Demenzpatientin, die mithilfe einer sogenannten Lebensendeklinik durch das Verabreichen eines tödlich wirkenden Mittels getötet wurde, berichtete gestern die niederländische Zeitung "Trouw". In den Niederlanden sind die Meinungen zweier Ärzte notwendig, um aktive Sterbehilfe leisten zu dürfen. In diesem Fall gab ein Arzt grünes Licht, der zweite nicht. Seit 2001 ist aktive Sterbehilfe in den Niederlanden legal. 2016 starben 141 Demenzpatienten auf diese Art.
(kna)
 
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