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Washington
Trump: Gespräche mit Nordkorea sind Zeitverschwendung

Washington. Nach der Kriegsrhetorik der vergangenen Wochen suchen die USA nun den Dialog mit Nordkorea. Allerdings gebe es bisher keine Anzeichen, dass Nordkorea zu Gesprächen bereit sei, teilte das US-Außenministerium mit. Außenminister Rex Tillerson hatte erklärt: "Wir fragen: Wollt ihr reden?" US-Präsident Donald Trump hatte diese Bemühungen kurz darauf als "Zeitverschwendung" bezeichnet.

Außenminister Sigmar Gabriel begrüßte das Angebot der USA als Schritt in die richtige Richtung. "Nordkorea ist gut beraten, dieses Gesprächsangebot jetzt ernst zu nehmen." Bisher ist dies dem US-Außenministerium zufolge aber nicht geschehen. Vertreter Nordkoreas hätten nicht erkennen lassen, dass sie an "Gesprächen bezüglich einer Denuklearisierung" interessiert seien, sagte eine Sprecherin.

Zuletzt hatte Trump vor allem betont, dass die USA auf einen Militäreinsatz gegen Nordkorea vorbereitet seien. Dies sei aber nicht die erste Wahl, um den Streit über das Atom- und Raketenprogramm des Landes zu lösen. Nordkoreas Führung hatte die Weltgemeinschaft mit neuen Atombomben- und mehreren Raketentests aufgeschreckt.

(rtr)
 
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