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Düsseldorf
Düsseldorf wird NRW-Drehkreuz für Flüchtlingszüge

Düsseldorf. Der Fernbahnhof am Flughafen der Landeshauptstadt hat sich bei der Abwicklung von Zügen mit Flüchtlingen bewährt, die aus Süden Deutschlands nach Nordrhein-Westfalen kommen. Er soll ab 11. April zum zentralen Drehkreuz des Landes werden. Bisher hatte die Stadt Düsseldorf dort alle zwei Tage - im Wechsel mit Köln und Dortmund - die Ankunft und Verteilung der ankommenden Flüchtlinge als Amtshilfe für das Land organisiert. Seit 8. September 2015 sind nach Angaben des Düsseldorfer Sozialdezernenten Burkhard Hintzsche rund 42.000 geflüchtete Menschen am Flughafen-Bahnhof in Empfang genommen worden. Die Kosten dafür - 3,7 Millionen Euro - sollen der Stadt vom Land erstattet werden. Dies ist Hintzsche zufolge bisher jedoch noch nicht geschehen.

Zum 31. März läuft die kommunale Abwicklung aus; ab 11. April übernimmt das Land über die zuständige Bezirksregierung die komplette Organisation. In den knapp zwei Wochen bis zum Betriebsbeginn des zentralen Landes-Drehkreuzes übernehmen Köln und Dortmund im täglichen Wechsel diese Aufgabe. Vom Drehkreuz aus werden die Flüchtlinge auf Kommunen in ganz Nordrhein-Westfalen verteilt.

(dr)
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