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Manila
Duterte verlängert blutigen Krieg gegen Drogendealer

Manila. Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte verlangt mehr Zeit für seinen blutigen Kampf gegen Drogen. Vor seiner Wahl im Mai hatte Duterte versprochen, das Problem binnen drei Monaten zu lösen. Nun habe der Präsident um weitere sechs Monate Zeit gebeten, weil ihm das wahre Ausmaß nicht klar gewesen sei, berichten philippinische Medien. "Das Problem ist, dass ich nicht alle umbringen kann. Selbst wenn ich wollte, der neueste Report ist zu dick", zitieren die Medien Duterte.

Neuesten Zahlen der Polizei zufolge wurden seit Dutertes Amtsantritt vor gut zwei Monaten 1105 angebliche Drogenkriminelle von Polizeibeamten und 2035 von unbekannten Tätern getötet. 1,8 Millionen der 101 Millionen Philippiner sind drogenabhängig.

(kna)
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