Kein Anschlag: Ecuadors Parlamentsgebäude teilweise abgebrannt
zuletzt aktualisiert: 06.03.2003 - 19:18Quito (rpo). Bei einem Großbrand ist das Parlamentsgebäude in Ecuador teilweise zerstört worden. Für einen Anschlag gebe es keine Hinweise.
Das Feuer sei am Mittwochabend aus unbekannter Ursache im östlichen Flügel des Prachtbaus in der Hauptstadt Quito ausgebrochen, sagte ein Sprecher. Der Feuerschein war stundenlang in der ganzen Stadt zu sehen, während die Feuerwehr versuchte, die Flammen unter Kontrolle zu bringen.
Viele der 123 Abgeordneten arbeiteten zurzeit des Unglücks in ihren Büros und mussten in Sicherheit gebracht werden. Einige von ihnen hätten Rauchvergiftungen erlitten, teilten die Behörden mit. Als wahrscheinliche Brandursache nannte ein Sprecher des Parlaments einen Kurzschluss in der elektrischen Anlage.
Größere Brände sind in Quito eher selten, weil der Sauerstoffgehalt in 2800 Metern Höhe geringer ist. In diesem Fall hätten jedoch große Papiermengen der Bibliothek und der Druckerei das Feuer stark angeheizt.
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