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Caracas
Ein Toter bei Hungerprotesten in Venezuela

Caracas. Bei Protesten gegen den Mangel an Lebensmitteln sind in Venezuela Medienberichten zufolge mindestens ein Mensch getötet und mehrere verletzt worden. In der Stadt Cumaná im Nordosten des Landes hätten aufgebrachte Demonstranten Dutzende Supermärkte, Bäckereien und andere Geschäfte geplündert, schrieb die Zeitung "El Nacional". Ein Mann sei durch Schüsse ums Leben gekommen, die von einem vorbeifahrenden Motorrad abgefeuert worden seien. Selbst in Hochburgen der Sozialisten in der Hauptstadt Caracas wächst wegen der schlechten Versorgung der Widerstand gegen die Regierung von Präsident Nicolás Maduro. In dem am Rande des Ruins stehenden Land gilt der Ausnahmezustand.
(dpa)
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