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Düsseldorf
Eltern fürchten "Gleichschaltung" durch Rot-Grün

Düsseldorf. Mit scharfen Worten haben sich Elternverbände gegen das Werben der rot-grünen Landesregierung für eine einheitliche Elternvertretung gewandt. "Wir müssen verhindern, dass Minderheiten nicht mehr zu Wort kommen", sagte die Vorsitzende des Elternvereins, Regine Schwarzhoff: "Wir wehren uns dagegen, dass Vielfalt gleichgeschaltet werden soll." Die Regierungsfraktionen hatten Anfang des Jahres einen neuen Anlauf für eine einheitliche Elternvertretung genommen, die etwa in Gesetzgebungsprozessen der einzige Ansprechpartner des Landes wäre.

Von einer "Einheitspartei" sprach der Vorsitzende der Landeselternschaft der Gymnasien, Ulrich Czygan. Der Chef der Landeselternschaft der Realschulen, Johannes Papst, warnte, eine vermittelnde Tätigkeit der einzelnen Gruppen sei dann nicht mehr möglich. SPD und Grüne kritisierten die Eltern für ihre Ablehnung.

(fvo)
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