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Istanbul
Erdogans Frau: Harem war Ort der Ausbildung

Istanbul. Die Ehefrau des türkischen Präsidenten, Emine Erdogan, hat mit Äußerungen über das Osmanische Reich Diskussionen ausgelöst. Orientalisten hätten eine negative Wahrnehmung orientalischer Frauen, dabei sei der Harem für Mitglieder der Osmanendynastie eine Schule gewesen, sagte Erdogan in Ankara, wie die Zeitung "Cumhuriyet" berichtete. Der Harem sei eine "Ausbildungsstätte" gewesen, "in der sich Frauen auf das Leben vorbereiteten", fügte Erdogan hinzu. Im Harem des Osmanischen Reichs herrschte strenge Hierarchie. Die Frauen waren meist Sklavinnen nicht-muslimischer Herkunft. Sie erhielten Unterricht in Musik, Nähen und Tanz. Einige mussten dem Sultan auch sexuelle Dienste leisten.
(dpa)
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