| 19.50 Uhr

Reise- und Vermögenssperre
EU-Sanktionen gegen 17 Mitglieder von Assads Regierung verhängt

EU-Sanktionen gegen 17 Mitglieder von Assads Regierung verhängt
Die EU setzt nun die nach der Aleppo-Offensive, die die Stadt zum größten Teil in Schutt und Asche legte, angekündigten Sanktionen gegen das Assad-Regime durch. FOTO: dpa, nm gd
Brüssel. Die EU hat weitere Mitglieder der syrischen Regierung mit Sanktionen belegt. Die Außenminister beschlossen am Montag, gegen 17 Regierungsvertreter Einreise- und Vermögenssperren zu verhängen, wie der EU-Rat mitteilte.

Auch der Gouverneur der syrischen Zentralbank steht demnach nun auf der EU-Sanktionsliste. Den Betroffenen wird eine Mitverantwortung "an der gewaltsamen Unterdrückung der Zivilbevölkerung in Syrien" vorgeworfen.

Neue Sanktionen wegen Aleppo-Offensive

Mit der Entscheidung stehen nun neben 69 Unternehmen und Organisationen insgesamt mehr als 230 Syrer auf der EU-Sanktionsliste. Die EU-Außenminister hatten Mitte Oktober wegen der Militäroffensive auf die nordsyrische Stadt Aleppo beschlossen, weitere Verantwortliche mit Sanktionen zu belegen.

Wegen des Syrien-Konflikts hat die EU zudem ein Öl-Embargo gegen das Land verhängt sowie Beschränkungen für bestimmte Investitionen und Exportgüter im Technologiebereich erlassen. Auch die Guthaben der syrischen Zentralbank in der EU wurden bereits eingefroren.

(bur/AFP)
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