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Nach der Billigung des umstrittenen Sparpakets durch das griechische Parlament ist es in der Nacht zum Montag in zahlreichen Städten zu schweren Krawallen gekommen.
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Allein in Athen wurden Polizeiangaben zufolge 150 Geschäfte geplündert und 48 Gebäude in Brand gesetzt.
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Rund 100 Menschen seien verletzt worden, darunter 68 Polizisten. Zudem seien 130 Personen festgenommen worden.
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In Athen warfen vermummte Randalierer Brandsätze. Die Polizei setzte Tränengas und Blendgranaten ein. Verängstigte Griechen und Touristen flohen durch die mit Tränengas durchsetzten Straßen und suchten Schutz in den Eingangshallen von Hotels.
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Gewalt entzündete sich als Protest gegen das Reformpaket, das für die Bevölkerung schmerzliche Einschnitte vorsieht, gleichzeitig aber den Weg für neue internationale Milliardenhilfen ebnet.
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Das Sparprogramm hat ein Volumen von 3,3 Milliarden Euro und ist in der Bevölkerung heftig umstritten. Eine Billigung der Einschnitte ist allerdings zwingend nötig, um weitere Finanzhilfen der Europäischen Union und des Internationalen Rettungsfonds (IWF) von 130 Milliarden Euro zu erhalten.
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Am Montagmorgen hatte sich die Lage weitgehend beruhigt. In den Straßen begannen die Aufräumarbeiten, die Feuerwehr war noch damit beschäftigt, die letzten Brände zu löschen.